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	<title>robertkrueger.de &#187; Allgemein</title>
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	<description>hier bloggt Robert über die IT, web, die Welt und alles andere</description>
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		<title>Abenteuer Japan II</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier gibt&#8217;s wohl einen Live-Stream. Mir wurde berichtet, dass man uns da sehen kann. Wann könnt Ihr hier nachlesen. Von den Zeiten einfach 8 Stunden abziehen dann habt Ihr die deutsche Zeit. Ich weiß nicht ob es stimmt (denn ich stehe ja zu der Zeit auf&#8217;m Eis und nicht vor&#8217;m Netz) aber es scheint als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier gibt&#8217;s wohl einen Live-Stream. Mir wurde berichtet, dass man uns da sehen kann.</p>
<p><iframe style="border: 0px none transparent;" src="http://www.ustream.tv/embed/10250742" frameborder="0" scrolling="no" width="575" height="355"></iframe></p>
<p><img class="alignright  wp-image-1616" title="Karuzawa_curl" style="float: right; margin: 0px 0px 0px  15px"src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2012/01/Karuzawa_curl.jpg" alt="" width="243" height="243" />Wann könnt Ihr <a title="Schedule" href="http://www.karuizawaclub.ne.jp/icurling/en/schedule/index.cfm" target="_blank">hier</a> nachlesen. Von den Zeiten einfach 8 Stunden abziehen dann habt Ihr die deutsche Zeit. Ich weiß nicht ob es stimmt (denn ich stehe ja zu der Zeit auf&#8217;m Eis und nicht vor&#8217;m Netz) aber es scheint als werden bevorzugt die Spiele mit japanischer Beteiligung übertragen (was nur normal wäre). Da wir aber haben noch einige japanische Gegner haben werden kann da noch einiges gehen. Ich geb jetzt weiter Autogramme&#8230; ne nur Spaß &#8211; aber ich hab heute jedenfalls schonmal eins gegeben. <img src='http://www.robertkrueger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=1615&amp;md5=2e46c644f50681bcbb969b70c272a707" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Abenteuer Japan I</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 14:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich ja in meiner kleinen Reihe Abenteuer Schweden Teil 1-3 über meine Schwedenreise vor 2 Jahren berichtet habe, kann ich die gerade beginnende Japanreise natürlich nicht unkommentiert lassen. Wie damals wird es kein gewöhnlicher “Urlaub” mit “am Strand liegen” und “spazieren gehen”. Damals war es mehr ein Abenteuerurlaub in dem ein Action-Event das nächste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich ja in meiner kleinen Reihe <a href="http://www.robertkrueger.de/2010/03/abenteuer-schweden-part-1/">Abenteuer Schweden</a> Teil <a href="http://www.robertkrueger.de/2010/03/abenteuer-schweden-part-1/">1</a><a href="http://www.robertkrueger.de/2010/03/abenteuer-schweden-part-2/">-</a><a href="http://www.robertkrueger.de/2010/09/abenteuer-schweden-part-3/">3</a> über meine Schwedenreise vor 2 Jahren berichtet habe, kann ich die gerade beginnende Japanreise natürlich nicht unkommentiert lassen.</p>
<p>Wie damals wird es kein gewöhnlicher “Urlaub” mit “am Strand liegen” und “spazieren gehen”. Damals war es mehr ein Abenteuerurlaub in dem ein Action-Event das nächste jagdte, dieses Mal wird es ein Sporturlaub werden.</p>
<p>Dieses Mal geht es also nach Japan und zwar um dort Curling zu spielen.</p>
<h2 id="wtfcurling">wtf Curling?</h2>
<p>Seit einigen Jahren nun schon spiele ich Curling, vereinsmäßig und mittlerweile auch ziemlich gut. Gut genug jedenfalls um den einen oder anderen Landestitel errungen zu haben und hin und wieder mal bei Vereinsturnieren auf dem Treppchen zu landen, gelegenlich auch mal ganz oben. Seit einigen Jahren sind wir auch regelmäßiger Teilnehmer der deutschen Meisterschaften, auch für die Runde Anfang Februar 2012 haben wir uns qualifizieren können.</p>
<h2 id="madcowsmannheim">Mad Cows Mannheim</h2>
<p>Unser Team besteht gewöhnlich aus 4 Spielern, für Japan haben wir uns noch um einen Mann verstärkt. Als da wären:</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1597" style="float: right; margin: 0px 0px 10px 15px;" title="Teamfoto" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2012/01/TeamFoto_Germany_Boutin-copy.jpg" alt="Teamfoto" width="300" height="164" /></p>
<ul>
<li>Jamie Boutin (Skip)</li>
<li>(<em>meiner einer</em>) Robert Krüger (Third)</li>
<li>Andreas Hofmann (Second)</li>
<li>Martin Schulz-Dobrick (Lead)</li>
<li>Konstantin Kämpf (Alternate)</li>
</ul>
<p>Bis auf Konstantin spielen wir normalerweise in dieser Besetzung für den CC Mannheim, also den Curling Club Mannheim und unser Team trug früher mal den Namen “Mad Cows Mannheim”. Den Namen verwenden wir zwar nach außen nicht mehr so oft, aber intern nennen wir uns immer noch so. In der Kombination wie wir jetzt nach Japan fahren, also mit Konstantin vom EC Oberstdorf haben wir zwar noch nie gespielt, aber immerhin schon trainiert <img src='http://www.robertkrueger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2 id="wiesojapan">Wieso Japan?</h2>
<p>Wie kommen wir jetzt ausgerechnet auf Japan? Gute Frage.<br />
In Japan fanden 1998 die olympischen Winterspiele statt und damit auch ein Curling-Wettbewerb. Wenn ich die Webseite der Veranstalter richtig verstehe, so hält man seither, sozusagen in der Tradition der olympischen Spiele, jedes Jahr ein internationales Curling-Turnier dort ab.<br />
Dort meint in diesem Fall Karuizawa, der Ort in dem bei den Spielen von 1998 die Curlingwettbewerbe ausgetragen wurden.</p>
<p>Der ansässige Curlingverband lädt also die internationalen Curlingverbände dazu ein, ein Team zu entsenden um das Land zu vertreten. In diesem Jahr hat der Deutsche Curling-Verband uns diese Ehre zuteil werden lassen.</p>
<h2 id="reise">Reise</h2>
<p>So fliegen wir also am Samstag den 21.01.12 von Frankfurt nach Tokyo und werden vom 25.01.12 bis zum 29.01.12 in Karuizawa spielen.</p>
<p>Zum Turnier gehört eine Webseite auf der es nicht nur den Spielplan gibt, sondern auch Live-Spielstände und Kommentare geben soll. Vielleicht gibt es auch Videos, das ist aber nicht sicher.</p>
<p>Zur Turnierseite geht’s <a title="Turnierseite" href="http://www.karuizawaclub.ne.jp/icurling/en/index.cfm">hier lang</a>.</p>
<h2 id="berichtevonuns">Berichte von uns</h2>
<p>Natürlich werde ich versuchen von unterwegs möglichst zeitnah zu berichten, aber da wohl GSM-Telefone in Japan nicht wirklich gut funktionieren und 3G-Roaming ohnehin ein Millionengrab sein kann, bin ich darauf angewiesen Wifi zu finden. Wie gut das gelingen wird, wird sich zeigen. Falls es klappt, könnt Ihr mit Infos hier im Blog, auf <a title="robert bei twitter" href="https://twitter.com/#!/robkrueger">Twitter</a> oder auf <a title="robert bei audioboo" href="http://audioboo.fm/robkrueger">Audioboo</a> rechnen.</p>
<p><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2012/01/3665887706_635dbbaa3b.jpg" alt="Tokyo Ansicht bei Nacht" title="Tokyo" width="500" height="375" class="size-full wp-image-1604" /><br />Photo: flickr-Userin <a href="http://www.flickr.com/photos/hiada/" target="_blank">HIADA</a>, Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" target="_blank">cc by-nc-sa 2.0</a></p>
<h2 id="wasvonjapansehen">was von Japan sehen</h2>
<p>Selbstversändlich haben wir auch geplant etwas von Japan zu sehen und uns daher vor und nach dem Turnier jeweils noch ein bißchen Zeit in Tokyo eingeplant. Das Turnier selbst findet nicht in Tokyo statt, sondern in Karuizawa. Das liegt etwa 150km von Tokyo entfernt am Fuße des Mt. Asama.</p>
<p>Mt. Asama, ist ein aktiver Vulkan, der aktivste auf der Hauptinsel Japans (Honshū). Zuletzt ausgebrochen ist Mt. Asama im Februar 2009, allerdings ohne Lava und so &#8211; damals hat er nur ein bißchen mit Steinen geworfen und die Luft mit Asche verräuchert. Er ist etwa 2.500m hoch und der Ort Karuizawa liegt auf 1.000m üNN an seiner Südostseite.</p>
<p>Hoffen wir das er friedlich bleibt und auch das wir von Erdbeben, von denen Japan ja ca. 1500 jedes Jahr erlebt (wobei ich nirgends finden konnte wie stark es mindestens sein muss damit es hierbei mitgezählt wird), verschont bleiben.</p>
<p>Also: Vulkan, Erdbeben, Fukushima-Strahlung und Curling. Ich muß meine eingangs getroffene Aussage wohl revidieren &#8211; wird wahrscheinlich doch wieder Abenteuerurlaub <img src='http://www.robertkrueger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Drückt uns für’s Turnier die Daumen &#8211; wir geben uns Mühe.</p>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=1593&amp;md5=aff5c7f8b64fcf138c38039596ad81d2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Podcast Live-Streaming</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 22:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Sneakpod wird seit einiger Zeit gelegentlich Live gestreamed. Zeit einen Blick darauf zu werfen wie ich das umgesetzt habe, welche Software zum Einsatz kommt und wie man es empfangen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem bastel ich an einem Streaming-Setup für den Sneakpod. Ziel ist es die Sendungen live zu streamen, aber nach wie vor lokal aufzunehmen. Im Anschluß an die Live-Sendung steht die normale Nachbearbeitung um dann eine neue Podcast-Folge zu veröffentlichen. Dazu habe ich mich mal in Icecast und die Möglichkeiten vom Mac zu streamen vergraben möchte das derzeitige Setup kurz darlegen. </p>
<p>In der Artikelserie zum Thema <a href="http://www.robertkrueger.de/2008/08/podcast-setup-teil-1/" title="Podcast-Setup Teil 1">Podcast-Setup</a> <a href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-2/" title="Podcast-Setup Teil 2">habe</a> <a href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-3/" title="Podcast-Setup Teil 3">ich</a> das grundsätzliche Setup unseres Podcasts (aus damaliger Sicht) bereits dargelegt, bei Bedarf (schreibt Kommentare) werde ich da vielleicht nochmal ein Update geben, da sich schon einiges geändert hat.</p>
<h1 id="protokolle">Protokolle</h1>
<p>Da ich erstmal das Thema Streaming überhaupt an den Start bringen wollte und mir das Thema <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/HTTP_Live_Streaming" title="HTTP-Live Streaming in der Wikipedia, englisch">HTTP-LiveStreaming</a> zwar schon verlockend vorkam, aber dann doch (noch) sehr Apple-zentrisch ist, fiel die Wahl erstmal auf klassisches <a href="http://www.icecast.org/" title="icecast-Webseite">Icecast</a>/<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/SHOUTcast" title="Shoutcast von Nullsoft">SHOUTcast</a>-Streaming. Das geht auch über HTTP, macht allerdings noch nicht so den ganzen modernen Foo mit unterschiedlichen Qualitätsstufen und ist natürlich auch nicht in der Lage als Nebenprodukt eine Re-Live-Möglichkeit abzuwerfen. Dafür gibt es für Icecast eine breite Unterstützung an Clients auf Hörerseite, dazu aber später mehr.</p>
<h2 id="audio-formate">Audio-Formate</h2>
<p>Eine Entscheidung für bestimmte Audioformate muss man an dieser Stelle noch nicht treffen, da sowohl HTTP-LiveStreaming, als auch Icecast-Streams in MP3, AAC und Vorbis streamen können. Jedoch habe ich mich entschlossen 2 Streams parallel anzubieten. Zu ersteinmal einen MP3-Stream und zum anderen einen AAC(HE)-Stream.</p>
<h3 id="mp3-stream">MP3-Stream</h3>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/MP3" title="Wikipedia zu MP3">MP3</a> dürfte da draußen in der weiten Welt immer noch den kleinsten gemeinsamen Nenner darstellen wenn es um Massenkompatibilität geht, also müssen wir natürlich in MP3-Streamen. Um den Server bei mehr Hörern zu schonen streamen wir nur in Mono und zwar mit 64kBit/s (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Average_bitrate" title="Average Bitrate">ABR</a>).</p>
<h3 id="aache-stream">AAC(HE)-Stream</h3>
<p>Den AAC-Stream bieten wir mit niedrigerer Bitrate speziell mit Hintergedanken an Verbindungen mit sehr niedriger Bandbreite an. Solltet Ihr also beispielsweise vorhaben uns von unterwegs über UMTS (oder schlimmer), bespielsweise am Handy, zu hören dann ist dieser Stream mit nur 32kBit/s <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Average_bitrate" title="Average Bitrate">ABR</a> der Richtige. Der Decoder den Ihr einsetzt sollte aber auf jeden Fall <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MPEG-4_High_Efficiency_Advanced_Audio_Coding" title="HE-AAC Wikipediaeintrag">High Efficiency-AAC</a> unterstützen, sonst klingt der Stream eher fürchterlich.</p>
<h1 id="server">Server</h1>
<h2 id="hardwareundbandbreite">Hardware und Bandbreite</h2>
<p>Als Server verwenden wir unseren normalen <a href="http://www.sneakpod.de">Sneakpod.de</a>-Server, auf dem auch dieses Blog läuft. Wieviele Hörer der aushält ist vorerst unbekannt. Je nachdem ob die Bandbreite oder die CPU-Last den Stream als erstes killt. Vorerst halten sich die Hörerzahlen unserer bisherigen Experimente stark in Grenzen und wir werden erstmal sehen müssen wie das weitergeht. Eine kleine Beispielrechnung sagt mir das man unseren beiden Streams (zusammen 96kBit/s) über 1000x parallel über eine 100MBit/s-Anbindung schieben könnte &#8211; ich gehe daher davon aus, dass der Server vorher an seinen eigenen Querelen (aka CPU-Last) eingeht.</p>
<h2 id="software">Software</h2>
<p>Der Server läuft, nach wie vor, unter CentOS und dort habe ich <a href="http://rpm.pbone.net/index.php3/stat/4/idpl/5796484/dir/centos_5/com/icecast-2.3.1-4.el5.kb.i386.rpm.html" title="Icecast2, als CentOS-RPM">Icecast2</a> installiert. In der Datei <code>/etc/icecast2.xml</code> kann man nun so diverse Limits für den Server einstellen. Ich habe hier das meiste bei den Defaults belassen.</p>
<p><code>&lt;clients&gt;100&lt;/clients&gt;</code> limitiert uns erstmal auf 100 Zuhörer, keine Ahnung ob der Server das überhaupt mitmacht, aber bislang haben wir dieses Limit noch nicht erreicht &#8211; wenn es so kommt sehen wir weiter.</p>
<p>Die Zugangsdaten legt man im Bereich <code>authentication</code> fest, hier trägt man Usernamen und Passwörter für die Source-Clients ein, also die Daten, mit denen man sich später anmeldet um etwas über diesen Server zu streamen.</p>
<p>Im unteren Bereich der XML-Datei muss man noch die Pfade für&#8217;s <code>webroot</code> anpassen, damit Icecast seine eigenen Webseiten richtig ausliefern kann, man wählt sich einen Port ≠ 80 um dem normalen Webserver nicht auf die Füße zu treten.</p>
<h1 id="source-clients">Source-Clients</h1>
<p>Unsere Audiodaten, also unser Podcast ensteht ja aber logischerweise nicht auf dem Server, sondern irgendwo im Studio und da haben wir maximal einen Laptop. Natürlich streamt man nicht von diesem Laptop zu allen Zuhörern, sondern von dort aus nur mit einem Stream zum Server und dieser verteilt den Stream an die Hörer. Wir sind also für den Server eine sogenannte Source, eine Quelle, und brauchen dafür eine Client-Software um den Icecast-Server zu füttern. Da ich den Stream mit einem Mac betreibe kommen eigentlich nur 2 Produkte in Frage: <a href="http://www.rogueamoeba.com" title="Ladiocast">Ladiocast</a> oder <a href="http://www.rogueamoeba.com/nicecast/" title="Nicecast">Nicecast</a>. Ersteres ist eine kostenlose japanische Software, zweiteres ein <a href="http://www.rogueamoeba.com" title="Rogue Amoebas Webseite">Rogue Amoeba</a>-Produkt das Geld kostet.</p>
<h2 id="ladiocast">Ladiocast</h2>
<p>Die Entscheidung fiel also erstmal auf Ladiocast und das muss man nun einrichten. Ladiocast kann 2 Streams gleichzeitig aussenden, somit können die beiden oben erwähnten Streams problemlos konfiguriert werden.</p>
<p><img id="mp3-stream" src="/wp-content/uploads/2011/08/LadiocastStream1.png" alt="MP3-Stream" title="" /></p>
<p><img id="he-aac-stream" src="/wp-content/uploads/2011/08/LadiocastStream2.png" alt="HE-AAC-Stream" title="" /></p>
<p>Gestreamt wird zu sogenannten Mountpoints. Effektiv sehen diese für den Webbrowser wie Ressourcen hinter einem URL aus. Dieser kann, in der Standardkonfiguration durch die Source festgelegt werden. In unserem Fall legen wir die Mountpoints <code>Live.mp3</code> und <code>Live.heaac</code> durch die Einstellungen in Ladiocast fest.</p>
<p><img id="he-aac-stream" src="/wp-content/uploads/2011/08/LadiocastConnection.png" alt="HE-AAC-Stream" title="" /></p>
<p>Ladiocast besitzt im Haupfenster Mix-Möglichkeiten für den Main-Mix und zwei separate AUX-Mixe, in unserem Setup kommt diese Funktion allerdings nicht zum Einsatz. Wir geben einfach ein Line-In auf den Output, fertig. Das Line-In kommt im Falle einer Aufnahme über Skype oder bei mir im Heimstudio aus dem Mischpult oder, im Falle einer Aufnahme über <a href="http://twitter.com/#!/Stevee_G" title="Stefan Giesbert bei Twitter">Stefan</a>s <a href="http://www.zoom.co.jp/english/products/h2/" title="unser Zoom H2-Recorder">H2</a>, direkt aus dem Aufnahmegerät.</p>
<p><img id="soundroutinginladiocast" src="/wp-content/uploads/2011/08/LadiocastMainWindow.png" alt="Soundrouting in Ladiocast" title="" /></p>
<h1 id="listening-clients">Listening-Clients</h1>
<p>Kommen wir zur Seite des Hörers. Um den Stream zu empfangen benötigt man natürlich eine Software die in der Lage ist auf den Streaming-URL zuzugreifen und Audio zur Ausgabe zu bringen. Hierzu gibt es unzählige Möglichkeiten, einige hatte ich bereits auf <a href="http://www.sneakpod.de/Live-Stream/">www.sneakpod.de/Live-Stream/</a> gelistet. Das vorgehen ist jedoch immer das gleiche &#8211; spielen wir das am Beispiel von VLC einmal durch.</p>
<p>Als erstes wählt man aus dem Menü <code>Open Network...</code></p>
<p><img id="opennetwork.." src="/wp-content/uploads/2011/08/VLCOpenNetwork.png" alt="Open Network.." title="" /></p>
<p>um als nächstes den Stream-URL einzugeben und zu öffnen. Fertig. Mehr ist nicht zu tun, auch wenn es natürlich nur wirklich funktioniert während wir streamen. In der übrigen Zeit bekommt man eine Fehlermeldung. <img src='http://www.robertkrueger.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img id="openstream.." src="/wp-content/uploads/2011/08/VLC-OpenStream.png" alt="Open Stream.." title="" /></p>
<h1 id="qualitt">Qualität</h1>
<h2 id="audioqualitt">Audioqualität</h2>
<p>In meinen Testaufbauten war ich mit der Streamqualität recht zufrieden, auch wenn ich von einigen Hörern nach der ersten gestreamten Sendung das Feedback bekommen habe, dass zu wenig Pegel auf dem Stream gewesen sei &#8211; das wird zu erforschen bleiben.</p>
<h2 id="latenz">Latenz</h2>
<p>Die Latenz, also die Verzögerung zwischen dem wirklich gesprochenen Wort und dem Augenblick in dem die Zuhörer es hören können, liegt irgendwo zwischen 5 und 10 Sekunden. Scheint für diese Art von Streaming ein übliche Größe zu sein, stellt kein großes Problem dar und macht sich immer sehr unterhaltsam in Chat bemerkbar.</p>
<h1 id="chat">Chat</h1>
<p>Was wäre eine Live-Sendung auch ohne Chat. Natürlich haben auch wir einen. <code>#Sneakpod</code> auf <code>Freenode</code>. Wie man da hinkommt steht auch auf <a href="http://www.sneakpod.de/Live-Stream/">www.sneakpod.de/Live-Stream/</a>.</p>
<h4 id="andnowforsomethingcompletelydifferenthttp:www.youtube.comwatchvu0woiwlxe9g"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=u0WOIwlXE9g">and now for something completely different</a></h4>
<p>Interessant? Lust mehr zu erfahren? Schreibt Kommentare.<br />
BTW: Dies ist der erste Artikel im Blog den ich mithilfe von Markdown geschrieben habe &#8211; hat gut geklappt &#8211; ging entspannt und schnell von der Hand und ich könnte mir vorstellen das in einem zukünftigen Artikel zu beleuchten.</p>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=1384&amp;md5=0c2036d3b6479128d7a025030d1a78d6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>meine unpassende Wortwahl</title>
		<link>http://www.robertkrueger.de/2011/07/meine-unpassende-wortwahl/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 22:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Versuch bei eventim eine Konzertbewertung abzugeben. Möget Ihr mir sagen, wo ich mich der "unpassenden Wortwahl" schuldig gemacht habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren kürzlich auf einem Linkin Park Konzert. Die Karten dafür haben wir, wie so oft, bei eventim bestellt. An sich kann ich auch nicht klagen, ich war mit meinen Bestellungen dort, bis auf die unlustig hohen Versandkosten, eigentlich immer recht zufrieden.</p>
<p>Nach dem Konzert kam eine E-Mail ob ich nicht eine Event-Bewertung schreiben möchte &#8211; na gut &#8211; von mir aus. Sozial-Media-verseucht wie man so ist, tippt man sich was. Leider kam es nicht zu einer Veröffentlichung, da ich mich im Ton vergriffen hätte.</p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote><p>Leider konnten wir Ihren Text nicht veröffentlichen, da er aufgrund der unpassenden Wortwahl gegen unsere Teilnahmebedingungen verstößt.</p>
<p>Bitte überprüfen Sie Ihren Beitrag erneut und ändern Sie ihn entsprechend unserer Teilnahmebedingungen ab [...]</p></blockquote>
<p>Problem nur &#8211; vermutlich hat man keine Ahnung was man da für Konzerttickets verkauft oder man setzt stumpf automatische Filter ein, die nur auf einzelne Wörter triggern statt Zusammenhänge zu verstehen &#8211; wie auch immer. Ich glaube nicht ich habe mich in der Wortwahl vergriffen sondern die unsägliche Vorband &#8211; aber das darf man wohl bei eventim nicht erwähnen.</p>
<p>Das die E-Mail mit den Worten</p>
<blockquote><p>Vielen Dank für Ihr Verständnis.</p></blockquote>
<p>schließt ist dann nur die Krönung. Ich habe nämlich keins.</p>
<p>Ich werde jedenfalls eventim keine korrigierte Fassung meines Textes zur Verfügung stellen, sondern die Bewertung hier veröffentlichen. Möget Ihr mir sagen, wo ich mich der &#8220;unpassenden Wortwahl&#8221; schuldig gemacht habe.</p>
<blockquote><p><strong>zu kurz</strong></p>
<p>Die neue Platte ist ja leider ziemliches Glumpp, entsprechend schwach war der Mittelteil mit den neuen Songs. Bis auf so ein paar Radio-Hörer-Leute irgendwo rechts vor mir ist da auch kaum Stimmung gewesen. Bei den alten Songs am Anfang und am Ende war jedoch ordentlich was los.<br />
Gleich mit 3 Krachern eröffnet und dann zum Schluß sogar noch Crawling gespielt &#8211; das war schon sehr nett. Breaking the habit hätte ich mir noch gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben.</p>
<p>Das ganze ging inkl. der 4(!) Vorbands schon recht lange (17:00-22:30) &#8211; aber wegen der Vorbands sind die Leute nicht gekommen &#8211; wie denn auch wenn die im Vorfeld nicht bekannt waren und nur als <em>very special guests</em> auf den Plakaten standen. Erst kurz vorher (wo 90% der Leute Ihre Karten schon hatten) wurden die dann bekanntgegeben. Die Leute waren also nicht wegen irgendwelcher Vorbands aus Südafrika (Die Antwoord) die mit den Worten &#8220;I will fuck you in the ass&#8221; auf die Bühne kamen und deren restlichen Texte auf ähnlichem Niveau rangierten, sondern wegen Linkin Park. Wenn man es aus dieser Sicht betrachtet, dann finde ich 21:00 Uhr bis 22:30 &#8211; also gerade mal 1,5h inkl. Zugabe und der Pause vor der Zugabe &#8211; doch irgendwie ziemlich dünn. Schade.</p></blockquote>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=1353&amp;md5=1b22a73426cd36925458369eb87d0021" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mass murder in the news.</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 09:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
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		<description><![CDATA[Vielleicht sollten wir da nochmal kurz drüber nachdenken liebe Massenmedien. Nur mal kurz vielleicht - aber 's ist vermutlich zuviel verlangt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sollten wir da nochmal kurz drüber nachdenken liebe Massenmedien. Nur mal kurz vielleicht &#8211; aber es ist vermutlich zuviel verlangt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q9jn_qUXtMk&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=Q9jn_qUXtMk</a></p>
<pre>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q9jn_qUXtMk">YoutubeDirektnewsproduktion</a>, via <a href="http://www.crackajack.de/2011/07/23/norway-massacre-2/">Nerdcore</a>)</pre>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=1345&amp;md5=dc35f0b657eda0c9a32ec220443af54a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Review: Reeder for Mac</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 22:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mac]]></category>
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		<description><![CDATA[Reeder hat bei mir auf dem Desktop die GoogleReader-Webseite als meinen erste Wahl RSS-Reader abgelöst. Grund genug für einen genaueren Blick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mir mal Reeder, einen GoogleReader-Client für den Mac, aus der Nähe angeschaut und es ist direkt mein neuer GoTo-RSS-Reader der ersten Wahl geworden.</p>
<p>Hier habt Ihr noch ein paar kleine videographische Eindrücke wie sich das Ding anfühlt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ip54IH8YQig&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=ip54IH8YQig</a></p>
<pre>(<a title="Reeder Review auf Youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=ip54IH8YQig" target="_blank">YoutubeDirektRSS</a>)</pre>
<p>Sehr empfehlenswert das ganze zu einem guten Preis.</p>
<p><a title="Reeder" href="http://itunes.apple.com/us/app/reeder/id439845554?mt=12" target="_blank">Reeder for Mac, im Mac-Appstore.</a></p>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=1299&amp;md5=6640c8cccb174102a7d2eb2192ff9be6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Abenteuer Schweden Part 3</title>
		<link>http://www.robertkrueger.de/2010/09/abenteuer-schweden-part-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 16:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange angekündigt, jetzt endlich fertig. Der letzte Teil meines kleinen Reiseberichts der Reise ins ICEHOTEL nach Kiruna, Schweden. Mit dem Bericht vom Snowmobile fahren, Rentierrennen und anderem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Tag 3</h1>
<p>Okok, ich sagte bald ginge es weiter. Aus &#8220;bald&#8221; ist in etwa ein halbes Jahr geworden &#8211; aber wie heisst es bei Mono &amp; Nikitaman? <a title="&quot;Kann ja mal passieren.&quot; von &quot;Mono &amp; Nikitaman&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=IWj0LfbE2fE" target="_blank"><em>Kann ja mal passieren</em></a>! In meiner ersten Fassung stand hier der geile Satz &#8220;Mittlerweile bin ich natürlich zurück.&#8221;, gut ich denke das muss ich jetzt nicht mehr extra betonen, aber gut &#8211; weiter gehts.</p>
<h2>The adventure continues…</h2>
<h3>Eine Nacht im Eis</h3>
<p>Wie ist es nun also eine Nacht bei -5°C zu verbringen? Eigentlich ziemlich nett. Man schläft also auf einem Bett aus Eis, auf diesem liegt eine Matratze, darauf das obligatorische Rentierfell. Bis hierher ist man schon mal recht gut von der Kälte isoliert, aber natürlich bleibt die Luft kalt also muss noch ein Schlafsack her. Dieser wird inklusive eines baumwollenen Hygiene-Inlays vom Hotel zur Verfügung gestellt.</p>
<h4>Zimmer</h4>
<p>Anders als in einem normalen Hotel, hat man im ICEHOTEL seine persönlichen Dinge nicht im Zimmer, denn die Eiszimmer sind zum einen gar nicht abschließbar. Stattdessen haben sie nur einen Vorhang, dort wo normalerweise eine Tür wäre. Die Sachen hat man in einer kleinen abschließbaren Kabine oder einem großen Schließfach, je nach dem ob Snow Room, Ice Room oder Art Suite. Zum anderen sind die Eiszimmer tagsüber öffentlich für die Besichtigungen zugänglich, man muss also rechtzeitig aus dem Bett sein, sonst wird man von den Touristenhorden geweckt. Ich hatte das Glück in einer Art Suite schlafen zu können und zu einer solchen gehört eine kleine persönliche Umkleidekabine. In dieser kann man sich nicht nur umziehen, sondern auch alle persönlichen Sachen lagern und einschließen. Die Umkleidekabinen sind zusammen mit Duschen, Toiletten, Sauna, Rezeption und vielem mehr in einem der warmen Gebäude das in unmittelbarer Nähe des eisigen Teils des Hotels steht. Hier bekommt man am Abend seinen Schlafsack ausgehändigt und kleidet sich, wie es empfohlen wird, nur noch in Thermounterwäsche und Socken. So ausgestattet bibbert man sich, natürlich schon noch mit Schuhen für den Weg, aus dem Warmen, rüber ins Eis und bettet sich auf sein Nachtlager.</p>

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	<!-- Slideshow link -->
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<h4>Schlaf</h4>
<p>Erstaunlich unkompliziert ließ sich diese Nacht verbringen, man sollte jedoch keine Platzangst haben, denn es ist dringend angeraten den Reißverschluss des Mumienschlafsacks auch wirklich bis oben hin zuzuziehen, da es sonst wirklich kalt wird. Macht man jedoch alles wie es empfohlen wurde, so stellt sich schon nach kurzer Zeit eine wirklich angenehme Wärme im Inneren des Schlafsacks ein und einer angenehmen Nacht steht nichts im Wege. Eigentlich auch irgendwie schade, jetzt einfach das Licht auszumachen, die Schönheit der Eisskulpturen hätte man auch noch ein paar Stunden lang anschauen können, aber morgen haben wir ja auch viel vor.</p>
<p>Obwohl es in der Nacht bis weiter unter -15°C kalt wird, bleibt es im ICEHOTEL-Inneren bei konstanten -5°C, egal was sich draußen abspielt – das Schneedach isoliert hervorragend, ebenso übrigens die Schneewände: Schnarchende Zimmernachbarn oder überhaupt irgendwelche Geräusche sind in der Nacht nicht zu vernehmen. Herrliche Ruhe. Einzig Leute die sich nachts gern drehen und wenden in ihrem Bett dürften unruhiger schlafen, da man sich in/mit so einem Mumienschlafsack von der polaren Sorte nicht mal eben ohne bewusste &#8211; will sagen: wache &#8211; Interaktion auf die Seite oder wieder zurück drehen kann. Zumindest nicht ohne den Kontakt zwischen Gesicht und dem kleinen Loch durch das man atmet und guckt, zu verlieren.</p>
<p>Der morgen beginnt mit dem Wecken durch die Mitarbeiter des ICEHOTELs, die durch die Zimmer und Suiten gehen und die Leute wecken. Einen Wecker oder überhaupt nur eine Steckdose haben die Zimmer nämlich nicht und auch von den persönlichen Dingen hat man hoffentlich nichts hierher mitgenommen das nicht frostfest wäre. Der Mitarbeiter hat jedenfalls einen Becher warmen Lingonberrysaft, die in Nordschweden scheinbar allgegenwärtige Preiselbeere, dabei. So angewärmt zieht man dann mit dem Schlafsack unterm Arm zurück in das warme Gebäude: Sauna, Dusche und Frühstück warten.</p>
<h3>..und Action!</h3>
<p>Nach ausgiebiger Stärkung &#8211; natürlich waren wieder Lingonberries involviert, diesmal als Marmelade &#8211; steht heute eine Tour auf Schneemobilen an. Jeder packt sich warm ein und speziell die 2-3 Leute die die ganze Zeit mit Spiegelreflexkameras unterwegs waren, fragen sich wie sie diese wohl am besten transportieren sollen. Ich entscheide mich für eine Tasche am Gürtel unterm Overall. Dadurch sehe ich zwar nun etwas verbeult aus, die Kamera ist aber dank Reißverschluss an der Overallseite gut zugänglich und gleichzeitig frostsicher verpackt, kann also losgehen.</p>
<h2>Polaris Snowmobile</h2>
<p>Wir bekommen Helme, von denen mir leider weder L noch XL so richtig passen will, und im Anschluss eine Einweisung in unsere Polaris Schneemobile. Entsprechend meiner Erinnerungen an das Motorradfahren im deutschen Winter, beschlich mich schon der Gedanke, dass man mit einem geschlossenen Integralhelm wohl mehr mit einem beschlagenen und in der Konsequenz zugefrorenem Visier kämpfen würde als alles andere und ich lag wohl nicht falsch. Hier fährt, trotz der Kälte, jeder einen offenen Helm – sogar gänzlich ohne Visier. Als einziger Gesichtsschutz dienten mir dann also eine klassische Bankräubersturmhabe und meine Sonnenbrille. Nichts desto trotz kann einem bei den auf den ebenen und schnellen Passagen auf dem zugefrorenen Torne, dem Fluss aus dem u.a. auch das Hotel gebaut ist, schon mal leicht das Gesicht einfrieren, irgendwie ging es trotz ca. -15°C dennoch einigermaßen problemlos.</p>
<p>Schneemobil fahren ist eine wahrlich beeindruckende Sache!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1116" title="SchwedenTag3-13" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2010/09/SchwedenTag3-131.jpg" alt="Kette eines Snowmobiles" width="600" height="391" /></p>
<p>Der Grip den die Ketten auf dem Schnee und Eis entwickeln ist wahrlich überraschend. Egal wie stark man am Kabel reißt, es fast nicht möglich dem Antrieb Schlupf zu entlocken. Ganz anders jedoch im vorderen Bereich, die Seitenführung der Kufen die zum Lenken dienen ist zwar, entsprechenden Krafteinsatz vorausgesetzt, in Kurven recht überraschend, jedoch sind die Gefährte speziell bei Richtungsänderungen gewaltig untersteuernd unterwegs und müssen mit harter Hand von der neuen Richtung überzeugt werden. Man gewöhnt sich jedoch recht schnell an die Fahreigenschaften und kommt schon nach kurzer Zeit gut klar. Die Beschleunigungswerte liegen im Bereich eines normalen Motorrads und mit der Bremse sind beeindruckende Werte möglich. Wir erreichten auf unserer Tour auf den ebenen Passagen Geschwindigkeiten von über 80 km/h, jedoch fand der Großteil der Tour eher auf kleineren Wegen statt und war mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 10-30 km/h dafür verantwortlich, dass wir auf unserer etwa 100km langen Tour dennoch fast 5 Stunden unterwegs waren.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1117" title="MEIN Schneemobile" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2010/09/SchwedenTag3-9.jpg" alt="MEIN Schneemobile" width="600" height="399" /></p>
<p>Unser Weg führte überwiegend durch die Wälder im Gebiet westlich von Kiruna immer auf oder in der Nähe des Torne. Auf den teilweise sehr hügligen kleinen Wegen die von anderen Schneemobilen, die hier eines der beliebtesten Fortbewegungsmittel sind, schon platt gefahren worden sind muss man sich schon recht ordentlich festhalten um nicht durch das permanente Auf und Ab aus dem Sattel gehoben zu werden. Zum Glück sind Schneemobile außerordentlich gut gefedert und gepolstert. In der Gruppe mit insgesamt 7 Gefährten á 2 Personen, plus des deutlichen flotteren Gefährts unseres Guides waren wir im Wald immer eher in einer Art Entenmarsch hintereinander unterwegs. Auf den freien Stücken, über Seen, Wiesen oder Flüsse, konnte man dann auf breiter Front in zwei oder drei Reihen nebeneinander richtig Gas geben – das macht unglaublich viel Spaß. Aber auch im Wald gibt es bei vereinzelten Rentiersichtungen und einfach unglaublich vielen Bäumen und Schnee tolle Ausblicke zu genießen.</p>
<p>Eines unserer Zwischenziele stellte der Gipfel des alten Minenbergs von Kiruna dar. Kiruna hat die größte und eine der tiefsten Eisenerzmienen der Welt und die Abraumberge die sie dadurch anhäufen bestimmen auf imposante Weise das Stadtbild. Von diesem Berg aus, auf den wir uns auf einem kleinen und recht engen Serpentinenweg hochgearbeitet haben, hat man einen fantastischen Blick über das Umland und auf die Stadt Kiruna selbst.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1119" title="Panorama über Kiruna" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2010/09/SchwedenTag3-pano.jpg" alt="Panorama über Kiruna" width="600" height="117" /></p>
<p>Unser nächstes Ziel ist eine Blockhütte irgendwie im Nirgendwo der endlosen Wälder. Unser Guide scheint die Gegend aber wie seine Westentasche zu kennen und so kommen wir nach unzähligen Abbiegungen an immer gleich aussehenden Nadelbäumen sicher und noch vor den beiden anderen Gruppen an den Hütten an.</p>
<p>In den urigen Blockhütten brennt in der Mitte ein großes Holzfeuer und es ist warm genug um den Overall wenn schon nicht auszuziehen, denn das wäre ein größerer Akt, so doch wenigstens mal richtig weit aufzumachen. Auf dem Feuer, um das sich so langsam die ganze Gruppe versammelt, kocht erstmal der unausweichliche heiße Lingonberrysaft und später eine sehr schmackhafte und leicht scharfe Elchsuppe. Dazu gibt es natürlich auch wieder Rentier, diesmal in Form einer Polarroll.</p>
<h2>Check-In Warm</h2>
<p>Die zweite Nacht verbringen wir nicht mehr im Eiszimmer, sondern in einem anderen Teil des Hotels. Dieser besteht aus vielen kleinen Blockhütten-artigen Häusern die jeweils 4-6 Hotelzimmer der üppigeren Sorte enthalten. Ich erhalte ein Doppelzimmer für mich allein und komme in den Genuß all die Sachen aus meinem Rucksack auszupacken und zu begutachten. All die Sachen, die ich mitgenommen hatte um mich warm und frostfrei zu halten und nun nicht mal auch nur zu einem Drittel benötige. Die vom Hotel gestellten Sachen sind derart perfekt für dieses Klima ausgelegt, dass man darunter wirklich nur Jeans und T-Shirt oder Pulli tragen muss.</p>
<h2>Rentierrennen</h2>
<p>Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Rentierrennen.</p>
<p>Wir besuchen also ein Dorf der urspünglichen Bewohner dieser Gegend, der <a title="Wikipedia über Samen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samen_(Volk)" target="_blank">Samen</a>. Das Volk der Samen lebt dort oben damals wie heute weit vertreut, von Nordschweden über Norwegen, Finnland bis nach Russland rein. Früher eher nomadisch unterwegs und aufs Züchten von Rentieren spezialisiert leben sie heute zwar schon sesshafter, aber versuchen ihre Traditionen und Riten so gut es geht zu bewahren und weiter zu geben. Bei traditionellem Essen und am heißen Feuer in einem riesigen Tipi lernen wir einiges über das Volk und die Traditionen. Vorher jedoch gehts nochmal so richtig touristisch zu Werke.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1121" title="Fellnase" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2010/09/SchwedenTag3-15.jpg" alt="Fellnase" width="600" height="902" /></p>
<p>Wir werden in zwei Gruppen geteilt um nach einiger Zeit zu wechseln. Erst hören wir einen netten Vortrag über Rentiere und warum sie bis -40°C draußen eigentlich prima klar kommen, warum sie beim laufen so lustig klicken und dürfen uns dann daran versuchen ein Lasso, so zu werfen, dass es sich in Rentiergeweih verfängt. Das lässt man uns Anfängerrenboys (nennt man die so?) aber nicht an echten Rentieren üben, sondern an Rentiergeweihen auf Holzpflöcken. Aber kommen wir zum Rentierrennen. Ein abgezäunter Parcour dient hier für eine Runde mit dem Rentier. Der ungeübte Mitteleuropäer bekommt eine kurze Einweisung sich, egal was da kommen möge, mit der linken Hand am Schlitten festzuhalten und ansonsten durch leichtes schnalzen mit den Zügeln und ordentlich Gebrüll das Zugtier dazu zu bringen möglichst schnell davon zu laufen.</p>
<p>Lenken müssen wir nicht, schließlich ist der Parcour vorgegeben und die Tiere kennen ihn wohl zu gut.</p>
<p>Rentiere sind relativ störrisch und mögen sich nicht so gerne an den Karren spannen lassen. Wenn sie dann dran sind mögen sie gern losstürmen und nicht mehr so gern anhalten, auch wenn man längst im Ziel ist. Unser lokaler Experte jedoch scheint reichlich Erfahrung mit seinen Tieren zu haben und stellt sich 2 Rentierschlitten die wie irre auf ihn zudonnern im Zielbereich in den Weg und hält beide an den Hörner fest und dadurch auf. Dass er dabei mind. 5-8 Meter rückwärts durch den Schnee geschoben wird, scheint ihn nicht zu stören.</p>
<p>Mein Rennen verläuft Kopf-an-Kopf und ich überlasse meinem Gegner das Gebrüll, da ich davon ausging das mein Tier sowieso nicht merkt dass da der Gegner brüllt und es somit, so dicht wie wir beieinander fuhren, für beide Tiere wirken würde. So dachte ich mir, würde ich mehr geistigen Kapazitäten frei haben, um mich auf&#8217;s Schnalzen mit dem Zügel und auf&#8217;s Festhalten zu konzentrieren. Scheint geklappt zu haben, im Ziel liege ich etwa 20cm vorne &#8211; trotz längerer Außenbahn in allen 3 Kurven. Sieg!</p>
<p><a href="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2010/09/SchwedenTag3-14.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1123" title="Zieleinfahrt" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2010/09/SchwedenTag3-14.jpg" alt="Zieleinfahrt" width="600" height="461" /></a></p>
<h2>Abendessen</h2>
<p>Der Abend rückt näher und man entlässt uns natürlich nicht ohne einen Programmpunkt der dies abdecken würde. Es geht zum großen Dinner in den Speisesaal des Hotels. Die paar <em>etwas besseren</em> Klamotten sind im Koffer schnell gefunden und es kann los gehen. Aus Gründen die ich nicht mehr so genau weiß, komme ich natürlich knapp bevor es losgeht, aber verpasst hab ich nichts. Den Köchen macht das Thema Eis genauso viel Spaß wie uns und so essen wir Kaviar und Fischfilet von Eistellern und natürlich darf auch die Lingonberry ihren Auftritt nicht auslassen. Mehrere Gänge (ich glaube es waren 4 oder 5) später sind wir alle satt und ziehen in die Eisbar um. Leider ist es zwischenzeitlich schon 1 Uhr nachts und so erleben wir die Eisbar nur noch in Ihren letzten Takten und versuchen in die warme Bar umzuziehen. Diese wurde am Vorabend bis weit nach 1 Uhr bespielt aber heute lässt man uns abblitzen. Nach zähem Ringen mit den feierabendwilligen und offenbar umsatzuninteressierten Barkeepern (wir waren immerhin sicher 15 Leute) einigte man sich, das sie uns Flaschenbier verkaufen, welches wir vorn in der Lobby trinken können. Dort gibt es reichlich Sitzgelegenheiten und für ein Hotellobby ist das auch ein recht schönes Fleckchen.</p>
<blockquote><p>Aber nicht mit nach draußen nehmen!</p></blockquote>
<p>Ok, whatever?</p>
<p>Immerhin haben wir zwischen diesem ganzen Hin &amp; Her von einer Bar in die nächste das Glück ein schwaches, aber recht deutlich sichtbares Polarlicht zu sehen. Mein bisher erstes und einziges &#8211; geil.</p>
<p>So ging der Tag und damit auch die Reise zu Ende. Am nächsten Morgen folgte natürlich noch ein letztes Mal das Frühstück mit Rentiersalami und Lingonberrymarmeldade. &#8216;Ne halbe Stunde später saßen wir schon im Bus zurück zum größten Flughafen der Region. Zwei Terminals, zwei Türen, zwei Gepäckbänder, zwei Schalter und zwei so Röntgendurchleuchtegepäcksdingse, zwei Flugzeuge &#8211; fertig ab.</p>
<p>Für mich folgte noch ein ganzes Wochenende in Stockholm, für die meisten anderen ging es ab Stockholm mit dem ein oder anderen Flieger zurück in alle Winkel von Europa. Wir waren ein lustiger Haufen.</p>
<p>hier noch ein paar Bilder aus Stockholm:</p>

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	<!-- Slideshow link -->
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			[Show as slideshow]		</a>
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	<!-- Thumbnails -->
		
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	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-clear'></div>
 	
</div>


<p>Damit hat diese 3-teilige Serie jetzt doch noch ihren Abschluss gefunden. Weitere Geschichten stehen aber wie immer schon in den Startlöchern.</p>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=1109&amp;md5=a4b4c51b96f2a2aa3bc000f4f66b9ad2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Über die Wunder der modernen Technik</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 20:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[tech]]></category>
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		<category><![CDATA[Videostream]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Artikel von einem voll ausgewachsenen Computer-Nerd, der sich wundert was da heute alles geht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Artikel von einem voll ausgewachsenen Computer-Nerd, der sich wundert was da heute alles geht.</p>
<p>Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass ich sowas mal schreiben würde, aber jetzt muss ich. Ich haben Apples Keynote-Video zu den neuen iPods und iTunes 10 live übers Internet angeschaut.</p>
<p>Keine Panik, ich werde jetzt nicht wiederkäuen was es da alles so tolles zu sehen gab und wie sehr ich all diese Produkte haben will, nein mir ging es eher um die Umstände wie ich das geschaut habe.</p>
<h3>Kurzer Flashback zum Thema Videostreaming</h3>
<p>Seit einigen Jahren gibt es Streaming Video im Netz, vor allem Dienste wie YouTube kennt wohl wirklich jeder. Videos die bei Bedarf (also wenn der User sie anklickt) zu ihm kommen, so weit so alltäglich. Als Anfang 2007 das erste iPhone auf den Markt kam (erst in den USA, einige Zeit später dann auch bei uns) gelangte Streaming Video auf einem mobilen Gerät erstmals in die Hände einer breiten Öffentlichkeit. Klar gab es auch vorher schon Handy-TV über UMTS, aber warum falls Ihr euch jetzt spontan auch nicht so genau erklären könnt warum Ihr das damals nicht dauernd benutzt habt, dann ist die Frage wie gut das funktioniert hat wohl auch beantwortet. Youtube unterwegs, von damals an kein Thema mehr.</p>
<h2>Live is a different beast</h2>
<p>Live Video ist jedoch eine ganz andere Geschichte. Nur ein paar Zuschauer, kein Problem. Sobald es jedoch ein massives Interesse gibt und einige tausend oder schlimmer, einige hunderttausend Menschen gleichzeitig den gleichen Videostream sehen wollen – das ist wo es hässlich wird.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/ivyfield/4731067716/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1074" style="float: right; margin: 20px;" title="iPhoneDisplays" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2010/09/iPhoneDisplays.jpg" alt="iPhone 4 Retina Display von Flickr-User Yutaka Tsutano" width="350" height="233" /></a>Zurück zur Apple Keynote heute nachmittags. Kurz bevor es losgehen sollte gab Apple bekannt, dass sie die Keynote live streamen würden, Gerüchte besagten man wolle damit das neue Apple-Datacenter in North Carolina mal richtig schön Streßtesten – das dürfte gelungen sein <img src='http://www.robertkrueger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Apple dürfte sicher eine Firma sein, die in der Lage ist so einen Stream mit dieser Menge Zuschauern nicht nur zu stemmen, sondern auch den Traffic und vor allem Bandbreite dafür zu bezahlen. Das letzte Mal das sie dies taten liegt mehr als 6 Jahre zurück, damals sollen etwa 50.000 Leute zugesehen haben und keiner von Ihnen dürfte dabei unterwegs gewesen sein. Diesmal würden es deutlich mehr werden.</p>
<h2>Zurück zu mir</h2>
<p>Leider um 19:00 gerade nicht zu Hause und auch nicht mehr in der Firma – nein: Genau dazwischen, natürlich Nerd und Apple-Fanboy genug um dennoch live dabei sein zu wollen gebe ich der Sache mobil eine Chance.</p>
<p>Ehrlichgesagt ich hab nicht wirklich geglaubt das das klappen würde. Eher ging ich davon aus, dass entweder der Stream den anstürmenden Horden nicht gewachsen sein würde und jämmerlich unter der schieren Last der weltweiten Apple-Fan-Community, die auf neue iPods wartet, zusammenbricht. Dabei hätte er in meiner Vorstellung kurz vor Ende noch ein hässlich bröckelndes Geräusch abgesondert. Alternativ glaubte ich, dass meine wacklige O2-UMTS-Internetverbindung irgendwo unterwegs so zu nerven anfangen würde, dass ich final die Lust verliere stehenden Frames und bruchstückhaftem Audio zuzugucken und schließlich aufgäbe. Final hätte natürlich auch mein Akku der Spielverderber werden können, der auf der morgendlichen Hinfahrt und in der Mittagspause schon diverse Podcast-Video &amp; Towerdefense-3D-Spielangriffe über sich hat ergehen lassen müssen.</p>
<h2>Es kam anders</h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mastrobiggo/2322337810/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1068" style="float: left; margin: 20px;" title="iPhoneRulez" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2010/09/iPhoneRulez.jpg" alt="iPhone Rules von Flickr-Nutzer mastrobiggo" width="264" height="350" /></a>Nichts von alle dem passierte. Naja nicht ganz – auf so einer Zugfahrt durch das hügelige Taunusland nördlich von Frankfurt gibt es natürlich das eine oder andere Funkloch und auch kleinere Streckenabschnitte ohne UMTS-Abdeckung. Es gab natürlich Aussetzer, sowohl Video als auch Audio, aber über alles gesehen war ich sehr überrascht. Die Buffer helfen über die kleineren Aussetzer hinweg und dort wo es kein UMTS gibt springt der Stream einfach schnell in den „nur noch Ton“-Modus. Bei einem Fußballspiel sicher eine mittlere Katastrophe, bei einer Apple Keynote meist kein großes Problem.</p>
<p>Da sitze ich also, fahre mit über 100km/h übers platte Land in einem Zug, in dem ich normalerweise grad so „brauchbar“ im Netz surfen kann und schaue einen Livestream vom anderen der Welt, den hunderttausende anderer Leute weltweit gleichzeitig gucken auf einem kleinen Telefon, dass nur so groß wie meine Handfläche ist – und ich ertappe mich dabei, dass ich das ganz normal finde.</p>
<p>Der Akku hat übrigens gehalten, von 54% ist noch auf 15% gefallen, aber ich habe über 1 Stunde Livevideo aus San Francisco geschaut, unterwegs – im Bus, im Regionalexpress, unter der Erde in der S- &amp; U-Bahn und auf dem Fußweg nach Hause. Es hat gehalten, es hat funktioniert und es hat mich, trotz der ganzen Geekigkeit, staunend zurück gelassen. Ich hätte es vorher nicht geglaubt.</p>
<pre>Photo unten von <a href="http://www.flickr.com/photos/ivyfield/">Yutaka Tsutano</a>, unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">cc</a> Lizenz.

 
<pre>Photo unten von <a href="http://www.flickr.com/photos/mastrobiggo/">mastrobiggo</a>, unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">cc</a> Lizenz.

 
</pre>
</pre>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=1061&amp;md5=a5c1860b3ac571c015dbb9ba1d1d6594" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Video: Bananen Flower Van</title>
		<link>http://www.robertkrueger.de/2010/06/bananen-flower-van/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 09:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Misheard Lyrics in einer epischen Variante. Nur geil. Pride Shall Fall - Sure. Mit deutschen Texten die man da durchaus hören kann, wenn man will -- aber die Bilder dazu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, wenn der <a title="Stackenblochen (rsf)" href="http://stackenblochen.de/" target="_blank">Holgi</a> schonmal ein Video einbettet..</p>
<p>Misheard Lyrics sind ja an sich schon ein lustiges Phänomen und es hat gehöriges Fremdschämpotential wenn man manchmal Leute irgendwo einen Song mitsingen hört und genau weiß, daß die da gerade irgendeine Textzeile gehörig falsch verstanden haben &#8211; aber dieses Video.. genial. Spätestens bei dem Huhn hatte ich tränen in den Augen und habe prustend gelacht.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cjr0bIsxLtE&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/cjr0bIsxLtE&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
(<a title="watch on youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=cjr0bIsxLtE" target="_blank">YoutubeDirektLyricsdisaster</a>, via <a title="Link zum Beitrag bei stackenblochen" href="http://holgi.blogger.de/stories/1642370/" target="_blank">Holgi</a>)</p>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=1012&amp;md5=70e9dd53b2f98b44871f18c0e2939d58" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Berichte aus Oslo</title>
		<link>http://www.robertkrueger.de/2010/05/berichte-aus-oslo/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 12:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin zwar weder schwul, noch würde ich mich einen echten Grand Prix Fan nennen, aber das was Stefan und Lukas da mittlerweile nahezu täglich aus Oslo berichten kann ich nur als sehr unterhaltsam bezeichnen. Noch ist es nicht zu spät um in einer halben bis dreiviertel Stunde alles aufzuholen – hier, nur mal zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin zwar weder schwul, noch würde ich mich einen echten Grand Prix Fan nennen, aber das was <a title="Stefan Niggemeier" href="http://stefan-niggemeier.de/" target="_blank">Stefan</a> und <a title="Lukas Heinser" href="http://www.coffeeandtv.de/" target="_blank">Lukas</a> da mittlerweile <a title="Oslog.tv, die aktuelle Fole" href="http://oslog.tv/103/lukas-kommt-aus-dem-schrank/" target="_blank">nahezu täglich aus Oslo berichten</a> kann ich nur als sehr unterhaltsam bezeichnen. Noch ist es nicht zu spät um in einer halben bis dreiviertel Stunde alles aufzuholen – hier, nur mal zum reinschnüffeln, die aktuellsten 3 Teile:</p>
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