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	<title>robertkrueger.de &#187; Mikrofon</title>
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	<description>hier bloggt Robert über die IT, web, die Welt und alles andere</description>
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		<title>Podcast Setup, Teil 2</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 06:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil 2 der Serie &#8220;Podcast-Setup&#8221; über mein Setup für die Aufnahme und Produktion meines Podcasts Sneakpod (mit Stefan, Martin und Christoph). Hier zum Teil 1 der Serie Podcast-Setup. Hier zu Teil 3 der Serie. Software Aufnahme Zur Aufnahme eines Audiosignals genügt eigentlich schon der in Windows eingebaute Audiorecorder, wir jedoch nehmen mit Audacity auf. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teil 2 der Serie &#8220;Podcast-Setup&#8221; über mein Setup für die Aufnahme und Produktion meines Podcasts <a title="Der Sneakpod, Hören was wir gesehen haben" href="http://www.sneakpod.de" target="_blank">Sneakpod</a> (mit Stefan, Martin und Christoph). Hier zum <a title="Podcast Setup, Teil 1 der Serie auf robertkrueger.de" href="http://www.robertkrueger.de/2008/08/podcast-setup-teil-1/" target="_self">Teil 1 der Serie <em>Podcast-Setup</em></a>. Hier zu <a title="Teil 3 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-3/" target="_self">Teil 3 der Serie</a>.</p>
<h1>Software</h1>
<h2>Aufnahme</h2>
<p>Zur Aufnahme eines Audiosignals genügt eigentlich schon der in Windows eingebaute Audiorecorder, wir jedoch nehmen mit <a title="Audacity Website" href="http://audacity.sourceforge.net/" target="_blank">Audacity</a> auf. Das ist <a title="Open Source? Wat'n dat'n?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source" target="_blank">OpenSource</a> und ich hab hier noch ein paar Einstellmöglichkeiten bezüglich  Audiodeviceauswahl und dem Pegel der Aufnahme. Jetzt wird eigentlich nur noch <em><strong>Record </strong></em>gedrückt und dann heißt es disktutieren.</p>
<h2>Nachbearbeitung</h2>
<p>Wie im ersten Teil schon erwähnt fallen am Ende der Aufnahme an 3 Stellen (nämlich bei jedem von uns einmal), insgesamt 3 Audiodateien aus den Audacity-Instanzen. 2 davon werden nun übers Internet zu demjenigen von uns übertragen der die aktuelle Folge schneiden und bearbeiten wird. Das bin meistens ich, manchmal auch der Stefan. Wir übertragen meist über die Dateiübertragungsfunktion eines Instant-Messaging-Clients wie ICQ oder direkt über Skype &#8211; neuerdings auch öfter über die Share-Funktion von <a title="mein Artikel über Dropbox" href="http://www.robertkrueger.de/2008/08/dropbox/" target="_blank">Dropbox</a>.</p>
<h3>Effekte &amp; EQ</h3>
<p><img class="size-full wp-image-168" style="float: right; margin: 10px;" title="podcast-setup-5_550" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2008/09/podcast-setup-5_550.jpg" alt="Podcastsetup" width="365" height="550" /></p>
<p>Mein einigermaßen gutes Mikrofon mit der restlichen Kette an Geräten die danach kommt gegeben, klingt das Signal das jetzt auf meiner Platte liegt schonmal recht gut &#8211; allerdings ist es trotzdem noch nicht fertig. Es folgt als erstes eine Rauschentfernung um das letzte Hintergrundrauschen aus den Aufnahmen zu tilgen. In Stefans Aufnahmen ist oftmals ein leiser Pieps-/Pfeifton zu hören der wohl von seiner Soundkarte stammt, Martins Aufnahmen rauschen ein bißchen und auf meinen Aufnahmen ist meist mein eigener PC im Hintergrund leise rauschend zu hören. Heutige Audiosoftware kann hier sehr gut gegensteuern, man gibt Ihr einen Abschnitt des Audiofiles in dem nicht gesprochen wird (wo also wirklich nur das pure Rauschen zu hören ist) zur Analyse. Hierbei wird das Rauschprofil sozusagen identifiziert (an Frequenzgang und Pegel und so weiter) und im Nachhinein kann die Software dann dieses Rauschprofil von der gesamten Aufnahme abziehen. Der Filter ist in der Stärke einstellbar und führt, wenn man es nicht übertreibt, zu sehr brauchbaren Ergebnissen.</p>
<p>Nachdem alle 3 Spuren normalisiert wurden folgt als nächster Schritt eine sanfte <a title="Kompressor" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressor_(Signalverarbeitung)" target="_blank">Dynamikkompression</a> &#8211; dieses Thema hier in aller Tiefe zu behandeln würde jeglichen Rahmen dieser ohnehin schon extrem langen Artikelserie sprengen. Nach einigen Experimenten bin ich zu einer Einstellung gekommen die ganz gut funktioniert ohne übertrieben zu klingen. Hier muss wohl jeder selbst ein bißchen experimentieren. Es gilt die Stimmen schön satt und kräftig zu bekommen ohne es völlig zu übertreiben. Außerdem ziele ich hier auf eine gute Verständlichkeit. Unsere Hörer hören den Podcast oftmals mit kleinen Ohrstecker-Kopfhörern die nicht sehr gut von den Außengeräuschen (U-Bahn, Bus, Straßenlärm) trennen. Eine gleichmäßige Lautheit aller Sprecher ist also das oberste Ziel dieser Anpassungen, sodass der Podcast auch unterwegs gut gehört werden kann.</p>
<p>Der dritte Schritt ist der <a title="Wikipedia erklärt Equalizer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Equalizer" target="_blank">Equalizer</a>, einige Frequenzen werden leicht angehoben &#8211; nix übertriebenes nur ein bißchen mehr Präsenz.</p>
<p>Nun wird noch ein leichter Raumhall hinzugefügt. Das ist eine Sache die wir nicht seit unserer ersten Folge machen. Der Tipp eines befreundeten Toningeneur gab mir hier den Anstoß. Fügt man den Stimmen die gleiche Art Hall hinzu und sorgt vorher bei der Aufnahme für einen möglichst <em>trockenen</em> Klang dann gelingt es eher, beim Hörer, den Eindruck zu erwecken das wir wirklich alle 3 in einem Raum sind und uns normal unterhalten. Außerdem hören sich Stimmen mit Hall angenehmer, weil wohl natürlicher, an.</p>
<p>Nach der Dynamikkompression und dem Halleffekt hat das Signal meist ordentlich an Pegel verloren, dieser Effekt wird im letzten Schritt der Bearbeitung ausgeglichen: Der <a title="Was ist normalisieren? Wikipedia hilft!" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Normalisierung_(Audio)" target="_blank">Normalisierung</a>. Die gesamte Datei wird auf 0db normalisiert damit alle 3 Spuren in etwa gleich laut sind. Nun ist die Bearbeitung der einzelnen Spuren (jede einzelne Spur erhält die eben beschriebene Behandlung separat, z.B. weil die Rauschentfernung für jede Datei separat abgestimmt werden muss) abgeschlossen. Wir haben jetzt 3 wohlklingende Spuren mit jeweils einer Stimme, diese müssen nun zusammengefügt werden &#8211; es braucht also den Schitt.</p>
<h3>Schnitt</h3>
<p>Hierfür verwendet man jetzt also ein Audioprogramm das den Mehrspurschnitt beherrscht, z.B. wieder Audacity oder auch GarageBand, Audition oder ähnliches. Jeder der 3 Sprachdateien wird auf eine eigene Spur gelegt und auf eine vierte Spur kommen dann so Sachen wir unsere Intromusik oder Audiokommentare oder ähnliches. Diese Spuren müssen jetzt auf der Timeline irgendwie zueinander angeordnet werden, ich muss sie irgendwie wieder so synchron bekommen wie sie bei der Aufzeichnung liefen.</p>
<div id="attachment_166" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2008/09/waveform.png"><img class="size-full wp-image-166" title="Waveform einer Sprachspur" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2008/09/waveform.png" alt="Waveform einer Sprachspur" width="500" height="114" /></a><p class="wp-caption-text">Waveform einer Sprachspur</p></div>
<p>Aus der Erfahrung heraus hat sich gezeigt, dass sich dafür am ehesten die Lücken in der Begrüßung eignen. Gegen Ende der Begrüßung (gesprochen auf Stefans Spur) sagen die Martin und ich jeweils einmal &#8220;Hallo&#8221; auf unseren Spuren. Zu diesem <em>Hallo</em> findt sich in der Wave-Form auf Stefans Spur je eine Lücke. Anhand dieser Zuordnung lassen sich die Spuren hinreichend synchron kriegen. Nach ein-/zweimal Testhören weiter vorn und weiter hinten hat man in der Regel das Optimum gefunden. Jetzt wird der gesamte so auf der Timeline wieder vollständig entstandene Podcast einmal durchgehört. Dabei werden eine Menge kleinerer Korrekturschnitte vorgenommen. Im wesentlichen wird nicht wirklich geschnitten sondern korrigiert. Aber natürlich fliegen hierbei versaute Takes raus oder ich entzerre Stellen an denen wir alle durcheinander reden. Auch entferne ich viele kleine Lücken in denen Stille herrscht. Soetwas entsteht weil Skype eine gewissen <a title="Latenz, was ist das?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Latenzzeit" target="_blank">Latenz</a> mit sich bringt, die später beim zuhören recht unnatürlich klingen würde. Manchmal gehen wir auch während der Aufnahme in einen <em>Off-Record</em>-Modus, das heißt wir stimmen kurz ab wie die Aufnahme weitergeht ohne das diese Absprache zum Senden bestimmt wäre. Solche Teile werden hier ebenfalls rausgeschnitten.</p>
<p>Die entfernten Teile werden, sofern sie noch ein gewisses <a title="Outtakes sind toll." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Outtake" target="_blank">Outtake</a>potential besitzen, erstmal nicht wirklich gelöscht. Sie werden z.B. auf einer fünften, auf Stumm geschalteten Spur, gesammelt und später ans Ende der Timelime verschoben. Hier kann ich diese Teile nocheinmal anhören und entscheiden welche davon als Outtakes in die Folge kommen und welche stattdessen wirklich gelöscht werden.</p>
<p>Nachdem der Schnitt fertig ist muss der Podcast nur noch exportiert und fürs Web vorbereitet und natürlich schlußendlich veröffentlicht werden. Dazu mehr in der dritten und dann letzten Folge dieser Serie.</p>
<p><a title="Teil 1 der Serie" href="http://www.robertkrueger.de/2008/08/podcast-setup-teil-1/" target="_self">Teil 1: Equipment und Konferenztechnik</a><br />
Teil 2: Aufnahme und Nachbearbeitung<br />
<a title="Teil 3 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-3/" target="_self">Teil 3: Vorbereitungen fürs Web und Veröffentlichung</a></p>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=83&amp;md5=59ef23b197462bcfb8f50f2e85c7d09b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Podcast Setup, Teil 1</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 11:34:18 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Podcastsetup ist endlich fertig &#8211; fertig im Sinne von: &#8220;<em>Ich bin zufrieden</em>&#8220;. Daher nutze ich jetzt den freudigen Moment und stell euch einmal wie dar wie der <a title="Sneakpod.de" href="http://www.sneakpod.de" target="_blank">Sneakpod</a> aufgenommen wird, welche Technik und Nachbearbeitungsschritte dahinterstecken und wie der Podcast online kommt. Nachdem der <span style="color: #008000;">Sneak</span><em><span style="color: #008000;">pod</span>cast</em>,<em> </em>den ich mit Stefan Giesbert, Martin Narajek und neuerdings auch fast immer Christoph Perner gemeinsam aufnehme, von einem kleinen Experiment zu einem ordentlichen Podcast (mit mehr als 10 Stunden Inhalt in über 40 Folgen) geworden ist, wird es auch langsam Zeit für ein ausführliches Making of.<br />
<span id="more-118"></span></p>
<p>Mein kleiner Aufsatz hier (der übrigens etwas länger werden wird, also Zeit nehmen bitte) wird sich in 3 Bereiche gliedern. Dies hier ist der erste Teil, die anderen beiden werden dann in der nächsten Zeit hier im Blog (Rubrik Tech, wie dieser Teil hier auch) erscheinen. Die Technik die zum Aufzeichnen nötig ist wird in diesem Teil das Thema sein, die Software und das was am PC mit der Aufnahme danach gemacht wird in <a title="Teil 2 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-2/" target="_self">Teil 2</a> besprochen. Zuletzt die Veröffentlichung einer Podcast-Episode in den Tubes in <a title="Teil 3 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-3/" target="_self">Teil 3</a> das Thema sein. Zu jedem einzelnen Bereich dürft Ihr (wie immer) gerne Kommentare, Fragen und/oder Anregungen loswerden. Einfach unter dem Beitrag einen Kommentar schreiben &#8211; auch würde ich gern von anderen Podcastern hören was Ihr anders macht, was Ihr vielleicht ändern wollt, wie euer Equipment und Workflow aussieht.</p>
<h1>Das technische Zeug</h1>
<h2>Aufbau</h2>
<p>Der Sneakpodcast findet ja, <em>wie alle wissen</em>® jede Woche auf unserem Sneakpodsofa statt. Leider ist dieses Sofa meist ein rein virtuelles. Meistensteils ist unser Podcast über <a title="Skype" href="http://www.skype.com" target="_blank">Skype™</a> aufgenommen. Wir nehmen also eine Konferenzschaltung über Skype auf (dazu später mehr). Im wesentlichen sitzt also jeder bei sich zu Hause an einem PC mit einem Mikrofon oder Headset und zeichnet auf. Doch wie genau, das folgt hier:</p>
<h2>Geräte im Einzelnen</h2>
<p>Die allermeisten Fragen beim Aufnehmen von Podcasts drehen sich erfahrungsgemäß um die Technik. Wie nehmt Ihr das auf? Was für Mikros oder Aufnahmegeräte, welche Audiodevices und so weiter. Daher werd ich mein Setup hier jetzt mal im einzelnen darlegen. Die Betonung hierbei liegt auf <em>mein Setup</em>. Stefan und Martin haben jeweils andere Aufbauten und auch wenn ich vielleicht im Einzelnen auf die andere Seite eingehe, dreht sich diese Artikelserie um das was sich aufnahme- und bearbeitungsseitig bei <em>mir</em> abspielt.</p>
<h3>Mikrofon</h3>
<p>Die wichtigste Komponente der gesamten Aufnahmekette ist und bleibt natürlich das Mikrofon. Hier ranken sich ja hunderte von Mythen und man kann hier von etwa 5 Euro bis hin zu einigen tausend Euro so viel Geld ausgeben wie man möchte. Unter Podcastern gibt es ja zwei Strömungen die einen schwören auf Ihre Großmembran-<a title="Wikipedia über Kondensatormikrofone" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofon#Kondensatormikrofon" target="_blank">Kondensatormikrofone</a> und die anderen meinen das man mit einem nur hinreichend guten <a title="dynamische Mikrofone erklärt in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofon#Dynamische_Mikrofone" target="_blank">dynamischen Mikrofon</a> schon ausreichend gut bedient ist. Seltener hört man Empfehlungen für  Kleinmembrankondensatormikrofone. Was ich bislang noch nie gehört habe ist, dass ein Podcaster mal den Weg der alten US-Radiosprecher eingeschlagen hätte und seinen Podcast mit einem <a title="Wikipedia über Bändchenmikrofone" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofon#B.C3.A4ndchenmikrofon" target="_blank">Bändchenmikrofon</a> aufzeichnet.</p>
<p>Ich hab mich nach einigen Überlegungen und dem Probehören von so vielen Klangbeispielen wie möglich, für den Erwerb eines Großmembrankondensatormikrofons entschieden und hab&#8217;s nicht bereut. Ein <a title="Thomann Onlineshop t-bone SC400" href="http://www.thomann.de/de/the_tbone_sc400_grossmembranmikro.htm" target="_blank">t-bone SC400</a> ist es geworden. Dieses Mirkofon ist zum einen (und das ist bei der Entscheidung einer der wichtigsten Faktoren gewesen) sehr preisgünstig und zum anderen ein sehr solides Mikrofon für die Abnahme von Sprache. Beim Preis sollte man wirklich überlegen was einem dieses Hobby wert ist. Podcasten ist (wie gern ich das auch mache) ein Hobby und ich bin nicht bereit dutzende hundert Euro dafür auszugeben. Das SC400 trifft genau meine Preiskategorie, auch wenn ich natürlich vielleicht auch lieber <a title="Rode Mikrofone" href="http://www.rodemic.com/microphones.php" target="_blank">Røde</a> oder <a title="Neumann Mikrofone" href="http://www.neumann.com/?id=current_microphones&amp;lang=de" target="_blank">Neumann</a> gekauft hätte <img src='http://www.robertkrueger.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_138" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.robertkrueger.de/tag/podcast-setup"><img class="size-full wp-image-138" title="Podcastequipment für www.sneakpod.de" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2008/08/podcast-setup-3_550.jpg" alt="SC400 mit Popschutz, Kopfhörer und Mixer" width="500" height="331" /></a><p class="wp-caption-text">SC400 mit Popschutz, Kopfhörer und Mixer</p></div>
<p>Die Entscheidung für ein Kondensatormikrofon bringt natürlich einige Konsequenzen mit sich: z.B. brauche ich ein Stativ um das Ding in seiner kleinen Spinne richtig aufzustellen und zum anderen benötigt ein solches Mikrofon eine sogenannte 48V Phantomspeisung. Diese Mikrofone basieren ja (wie Ihr Name schon sagt) auf einem Kondensator dessen Kapazitätsschwankungen (ausgelöst durch den eintreffenden Schall) zur <span style="text-decoration: line-through;">Klang</span>Signalerzeugung genutzt werden &#8211; dieser Kondensator jedoch benötigt zum Funktionieren eine Spannungsquelle &#8211; eben jene Phantomspeisung.</p>
<p>Ein solches Mikrofon kann also nicht mehr an eine handelsübliche Soundkarte mit einem normalen 3,5mm Klinkenstecker angeschlossen werden, sondern benötigt einen Mikrofonvorverstärker der diese Phantomspeisung (typischerweise auf einem XLR-Anschluß) bereitstellen kann. Mikrofonvorverstärker gibts als eigenständige Geräte (von 40 Euro bis oben offen) oder eingebaut z.B. in Mischpulte. Vorverstärker sind auch gleich das nächste Thema das unter Audio<a title="Wikigeeks" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geek" target="_blank">geeks</a> zum <a title="heilige Kriege im Internet" href="http://www.catb.org/jargon/html/H/holy-wars.html">heiligen Krieg</a> taugen würde. Aber soweit wollte ich nicht gehen, da ich aus anderen Gründen ohnehin ein Mischpult brauchen würde, hab ich mich fürs Erste mit dem dort integrierten Mikrofonvorverstärker zufriedengegeben und kann bislang nicht klagen.</p>
<h4>Popschutz</h4>
<p>Überall hört man (und zwar im wörtliche Sinne) das ein <a title="Popschutz bei Wikipedia erklärt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Popschutz" target="_blank">Popschutz</a> notwendig ist. Selbiger verhindert, dass beim Aussprechen von <a title="Plosivlaute bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plosiv" target="_blank">Plosivlauten</a> (&#8216;P&#8217; und &#8216;T&#8217;) durch das schlagartige Ausatmen während dieses Buchstabens ein Popgeräusch mit aufgenommen wird. Ein Popschutz besteht im wesentlichen aus ein oder zwei Lagen Nylonstoff der auf einen (zumeist runden) Rahmen gespannt ist. Dieser kommt zwischen den Mund des Sprechers und das Mikrofon. Sowas kostet ~10 Euro, oder man baut es selbst. <a title="mein neuer Popschutz bei Thomann.de" href="http://www.thomann.de/de/t-bone_ms180.htm" target="_blank">Meinen</a> gabs im Set mit dem Mikrofon.</p>
<h3>Mischpult</h3>
<p>Wie oben bereits erwähnt braucht es für das von mir gewählte Mikrofon einen Mirkrofonvorverstärker &#8211; hier stand ich also vor der Wahl: Dediziertes Gerät dafür kaufen oder ein Mischpult? Da ich ein Mischpult ohnehin in Erwägung zog entschied ich mich für zweiteres und hab damit noch einige andere Möglichkeiten eingekauft. Sollte die Qualität des Vorverstärkers später irgendwann ein Problem werden kann ich ja immernoch einen dedizierten dazwischen hängen.</p>
<p>Ich hab also ein <a title="Berhinger Mischpult Website" href="http://behringer.de/802/index.cfm?lang=ENG" target="_blank">Behringer Xenyx 820</a> erworben (das liegt preislich bei etwa 70 Euro), es hat genügend Eingänge, leider nicht genügend Aux-Wege! Das ist allerdings ein anderes Thema und hätte sich lösen lassen wenn ich einfach mehr Geld in Richtung Online-Shop geworfen hätte. Wollte ich aber nicht.</p>
<p>Mein Mikrofonsignal kommt also im Mischpult an und wird von hier nicht nur an den Computer weitergegeben sondern auch direkt an meinen Kopfhörer, damit ich mich selbst hören kann. Weiterhin kommt das Skypesignal von <a title="Stefan vom Sneakpod" href="http://www.sneakpod.de/?page_id=4/" target="_blank">Stefan</a> und <a title="Martin vom Sneakpod" href="http://www.sneakpod.de/?page_id=11" target="_blank">Martin</a> aus meinem PC auf einem weiteren Kanal an und wird meinem Kopfhörer zugemischt, damit ich die beiden hören kann (der Kanal geht nicht in die Aufnahme, dazu später mehr). Dann hab ich noch die Möglichkeit Soundeffekte (Melodien, Audiokommentare oder einfach Quatsch) auf einen weiteren Kanal zu legen, der dann sowohl in meinen Kopfhörer als auch in die Aufnahme geht. Somit gibt mir ein Mischpult ziemlich viel Flexibilität mit der Audiomischung und natürlich hab ich hier auch schon einen ersten EQ mit dem ich den Klang schon ein bißchen beeinflussen kann.</p>
<h3>Audiodevice</h3>
<p>Als nächstes muss die Aufnahme in einer einigermaßen brauchbaren Qualität auf die Festplatte. Dazu braucht man eine Soundkarte oder, wenn es etwas besser werden soll, ein externes Audiodevice. Sowas gibts mit USB oder Firewire und von etwa 60 Euro bis hinauf zu mehreren hundert Euro. Ich wollte hier garnicht so wahnsinnig viel Geld ausgeben und bin direkt mit der günstigsten Kategorie eingestiegen. 59,90 € hab ich für meine <a title="Herstellerseite" href="http://www.soundblaster.com/products/product.asp?category=1&amp;subcategory=206&amp;product=10702" target="_blank">Creative Soundblaster Live! 24-bit External</a> bezahlt. Das ist eigentlich kein wirkliches &#8220;Audiointerface&#8221; in dem Sinne des Wortes wie es unter den Audiogeeks verwendet wird, sondern eher sowas wie eine externe Soundkarte &#8211; aber es funktioniert. Der Mikrofonvorverstärker in dem Ding ist ein Graus &#8211; es rauscht das man davonlaufen möchte, aber die Line-In gibt sehr brauchbare Ergebnisse von sich. Da meine Eingänge ja alle im Mischpult vorverstärkt werden kann ich es unbesorgt verwenden.</p>
<h2>Konferenz</h2>
<p>Wie bereits oben mehrfach erwähnt wird unser Podcast in aller Regel nicht an einem Ort, einem Studio oder ähnlichem aufgezeichnet, sondern jeder der Teilnehmer ist bei sich zu Hause. Wir schalten uns über <a title="Die offizielle Skype Website" href="http://www.skype.com/" target="_blank">Skype</a>™ per Konferenzanruf zusammen und nehmen auf diese Art und Weise auf. Obwohl Skype im Normalfall eine gute bis sehr gute Tonqualität liefert, machen wir uns jedoch zusätzliche Mühe um nicht wie ein Telefoninterview zu klingen.</p>
<h3>Der Double-Ender</h3>
<p>Wir nehmen den Podcast als Double-Ender auf. So heisst diese Technik, auch wenn es bei uns eigentlich meist ein Triple-Ender und manchmal sogar ein Quadruple-Ender ist.</p>
<h4>Warum?</h4>
<p>Man könnte einfach bei einem von uns eine Software mitlaufen lassen die einfach die gesamte Skypekonferenz aufnimmt. Solche Software ist problemlos verfügbar und mit einem Mischpult wie dem oben erwähnten müsste es noch nichtmal Software sein, ich könnte einfach alles zusammen an einen Ausgang schicken und aufnehmen. Dann würde hinterher in der Aufnahme meine eigene Stimme glasklar rüberkommen (den sie geht ja nicht durch Skype durch) und die Stimmen von Stefan und Martin würden sich vielleicht gut anhören, vielleicht aber auch nur wie durchs Telefon &#8211; je nachdem wie Skype und das Internet an dem Tag gerade so drauf sind.</p>
<h4>An jedem Ende</h4>
<p>Also ein <a title="Die englische Wikipedia erklärt den Double-Ender" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Double-ender" target="_blank">Double-Ender</a>: Was ist das? Der Double-Ender ist eine sehr alte Technik die schon seit dutzenden Jahren in der Radio- und Fernsehtechnik verwendet wird um die Problematik von schlecht klingenden Leitungen (Telefon, Satellitenfunk oder eben &#8211; wie bei uns Skype) zu umgehen. Immer wenn die Aufnahmen nicht live gesendet werden kommt diese Technik in Frage. Sie macht mehr Arbeit, klingt aber hinterher viel besser.</p>
<p>Und so funktionierts:</p>
<p>Die Skypekonferenz dient einzig und allein dem Zweck das wir uns hören können und miteinander unsere Unterhaltung haben können. Gleichzeitig jedoch startet jeder von uns auf seinem eigenen Rechner eine Aufnahmesoftware und zeichnet den Ton seines eigenen Mikrofons auf. Damit entstehen bei Stefan, Martin und mir jeweils eine Datei mit genau einer Stimme. Eine Datei alleine ist also vollkommen zwecklos da hier jeweils nur ein Bruchteil der eigentlichen Unterhaltung (und damit unserer Sendung) drauf zu hören ist. Diese 3 Dateien werden später in der Nachbearbeitung kombiniert, aber dafür braucht es Software&#8230;</p>
<p>Um die Software geht es dann im <a title="Teil 2 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-2/" target="_self">zweiten Teil</a> der Serie &#8220;Podcast Setup&#8221;. Trotzdem würde ich mich natürlich jetzt schon über Feedback zur Serie und Fragen zur Thematik freuen. Schreibt Kommentare!</p>
<p>Teil 1: Equipment und Konferenztechnik<br />
<a title="Teil 2 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-2/" target="_self"> Teil 2: Aufnahme und Nachbearbeitung</a><br />
<a title="Teil 3 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-3/" target="_self">Teil 3: Vorbereitungen fürs Web und Veröffentlichung</a></p>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=118&amp;md5=0fa09e2a0fed99e8d14f94ed90a7d3e0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Audio für Unterwegs (Update)</title>
		<link>http://www.robertkrueger.de/2008/06/audio-fuer-unterwegs/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 15:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unterwegs Audio aufnehmen, sei es ein Interview, sei es ein Soundschnipsel, ein Soundeffekt &#8211; oder ein Audiomemo &#8211; das geht heutzutage mit jedem normalen Handy. Richtig soweit &#8211; aber was wenn die Aufnahme mehr als nur eine Gedankenstütze werden soll? Was wenn ich die Aufnahme später noch ausstrahlen will? Zum Beispiel als Podcast?! Jetzt brauchts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterwegs Audio aufnehmen, sei es ein Interview, sei es ein Soundschnipsel, ein Soundeffekt &#8211; oder ein Audiomemo &#8211; das geht heutzutage mit jedem normalen Handy. Richtig soweit &#8211; aber was wenn die Aufnahme mehr als nur eine Gedankenstütze werden soll?</p>
<p><span id="more-25"></span></p>
<h3>Was wenn ich die Aufnahme später noch ausstrahlen will? Zum Beispiel als <a title="Podcast, was'n das?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Podcast" target="_blank">Podcast</a>?!</h3>
<p>Jetzt brauchts mehr als nur eine billige Handyaufnahme, oder das eingebaute Mikrofon eines 30€ MP3-Players.</p>
<p>Die allgemein anerkannte und scheinbar einzig wahre Lösung die man immer so hört wenn dieses Thema zur Sprache kommt ist:</p>
<address>&#8220;Kauf Dir &#8216;n Zoom!&#8221;</address>
<p>Gemeint sind damit die Stereo-Aufnahmegeräte der Firma <a title="Zoom-Website" href="http://www.zoom.co.jp/english/products/index.html" target="_blank">Zoom</a> aus Japan, und hier im wesentlichen die Geräte <a title="Zoom H2" href="http://www.zoom.co.jp/english/products/h2/index.php" target="_blank">H2</a> und <a title="Zoom H4" href="http://www.zoom.co.jp/english/products/h4/index.php" target="_blank">H4</a>. Diese Geräte sind, nach allem was man so hört, auf jeden Fall Ihr Geld wert, nur leider auch ziemlich teuer, zumindest wenn man diese ganze Sache als Hobby betrachtet. Ein H2 schlägt mit etwa 200€ zu buche, der größere Bruder H4 kostet beinahe das doppelte. Alternativen zu diesen beiden Geräten sind anscheinend dünn gesäht, <a title="Marantz Stereo Rekorder bei Thomann" href="http://www.thomann.de/de/marantz_pmd_660.htm" target="_blank">Marantz</a>, M-Audio, <a title="Edirol Feldrekorder" href="http://www.ediroleurope.com/product_overview.php?productID=4047538&amp;country=DE" target="_blank">Edirol</a> und <a title="Tascam DR-1" href="http://tascam.de/dr-1.html" target="_blank">Tascam</a> haben jeweils Geräte für diesen Zweck im Angebot, leider sind die nahezu alle ebenfalls richtig teuer.</p>
<p>Wie bereits oben erwähnt fällt ein normaler MP3-Player mit Mikrofon von vornherein aus. Das hat diverse Gründe:</p>
<ul>
<li>kein Kopfhöreranschluß fürs Monitoring</li>
<li>kein Aussteurungsmöglichkeit / -anzeige</li>
<li>kein Anschluß für externe Mikrofone</li>
<li>keine 48V Phantomspeisung</li>
</ul>
<h2>Was bleibt also noch?</h2>
<p>Es gibt bei <a title="Thomann.de" href="http://www.thomann.de" target="_blank">Thomann</a> im Onlineshop noch ein Gerät der Firma Swissonic (den <a title="MDR-2 bei Thomann im Shop" href="http://www.thomann.de/de/swissonic_mdr2.htm" target="_blank">MDR-2</a>), es kostet nur 100 Euro und liegt damit schon eher im Preisbereich der mir vorschweben würde. Leider hab ich im Netz bislang keinen Testbericht über das Gerät finden können und auch die Firma Swissonic scheint irgendwie auf Tauchstation zu sein. Google findet einen Link zu einer Liquidationsnotiz in der Schweiz, von der ich nicht weiß ob es <em>dieses</em> Swissonic meint und die URL www.swissonic.com leitet ebenfalls auf thomann.de um. Insofern weiß ich derzeit leider nicht viel mehr über das Gerät.</p>
<h3>&#8230;aber der iPod</h3>
<p>Die wirklichen Interessanten Sachen aber kommen jetzt: Wenn ich nun schon einen iPod habe &#8211; mit 8 GB Flash oder (wie bei den Festplattenmodellen) bis hinauf zu 160GB &#8211; dann trage ich doch wahrscheinlich ohnehin schon jeden Tag mehr als genug freien Speicherplatz mit mir rum. Da müsste doch jetzt eigentlich nur noch ein gutes Mikrofon dran und dann könnte es losgehen. Genau zu diesem Zweck kommen demnächst 2 Geräte auf den Markt.</p>
<h4>Belkin Podcast Studio</h4>
<p>Das Belkin Podcaststudio sollte wohl demnächst im Handel auftauchen denn laut der <a title="wired zum belkin podcaststudio" href="http://blog.wired.com/gadgets/2008/01/ces-belkin-podc.html" target="_blank">Meldung von wired zur CES</a> vom Januar soll das Gerät im Juni 2008 auf den Markt kommen. Der Juni ist beinahe rum &#8211; kann also nicht mehr lange dauern. Laut allem <a title="Brad Lindner über das Belkin Podcast Studio" href="http://www.bradlinder.net/2008/01/record-pro-audio-on-ipod-with-belkin.html" target="_blank">was wir bislang wissen</a> bekommen wir hier für ca. 100 Dollar:</p>
<ul>
<li>XLR und 6,3mm Mikrofoneingänge</li>
<li>Aussteuerungsanzeige</li>
<li>Gain-Regler</li>
<li>Kompressor</li>
<li>Limiter</li>
<li>unkomprimierte Aufnahme als WAV</li>
<li>Kompatibilität mit den 5G iPods (Video-iPod), dem 3G iPod Nano und dem iPod classic</li>
</ul>
<p>Diese Funktionalität wäre zu dem Preis wohl einzigartig &#8211; falls ich was übersehe bitte ich um Kommentare.</p>
<h4>Alesis ProTrack</h4>
<p>Ganz aktuell ist auf <a title="Engadget über das Alesis iPod Podcasting-AddOn" href="http://www.bradlinder.net/2008/01/record-pro-audio-on-ipod-with-belkin.html" target="_blank">engadget</a> und bei <a title="Brad Lindner zum Alesis ProTrack" href="http://www.bradlinder.net/2008/06/alesis-protrack-turns-your-ipod-into.html" target="_blank">Brad Lindner</a> zu lesen das Alesis ein ähnliches Gerät vorstellt, es soll ebenfalls im Juni verfügbar werden &#8211; wie bei Belkin auch &#8211; ist es allerdings, soweit ich weiß, noch nirgends gesichtet worden. Das Gerät soll folgende Features bieten:</p>
<ul>
<li>2 eingebaute Kondensatormikrofone für Stereoaufnahmen</li>
<li>2x XLR/6,3mm Anschlüsse für externe Mikrofone</li>
<li>48V Phantomspeisung (wenn über Netzteil betrieben)</li>
<li>3,5mm Stereo Kopfhörerausgang (zum Monitoring der Aufnahme?)</li>
<li>LED Aussteuerungsanzeige</li>
<li>Limiter</li>
<li>Kompatibel mit iPod Classic oder 5G sowie iPod Nano (2G und 3G)</li>
<li>Gewinde für Stativschraube</li>
</ul>
<p>Leider ist für <a title="Alesis Pressemeldung zu diesem Gerät" href="http://www.alesis.com/content11187" target="_blank">das Alesis-Gerät</a> noch kein Verkaufspreis bekannt so dass eine abschließende Preis-/Leistungsbeurteilung erstmal ausbleiben muss, aber mit diesen Features positioniert es sich etwas oberhalb des Belkingerätes, welches zum Beispiel nach bisherigem Kenntnisstand keine Phantomspeisung zur Verfügung stellen kann <span style="text-decoration: line-through;">und auch über keine eingebauten Mikrofone verfügt</span>. <em>(siehe Update weiter unten)</em></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die letzten beiden vorgestellten Geräten werde ich mir bei Marktstart auf jeden Fall mal genauer ansehen. Hoffentlich halten Sie was die Specs versprechen. Falls ich sonst auf dem Markt noch irgendwas übersehen habe, was hier ins Schema passen würde, dann bitte ich um Kommentare oder eMails. Falls jemand Praxiserfahrungen mit dem Swissonic-Gerät hat so würde ich davon ebenfalls gerne was hören.</p>
<h4>Update (11.07.08):</h4>
<p>Weder Belkin noch Alesis scheinen Ihre Veröffentlichungstermine einhalten zu wollen: Bei Belkin gibts immerhin zu dem Gerät, das auf den Namen GoStudio hören wird, mittlerweile eine <a title="Press release Belkin GoStudio" href="http://www.belkin.com/pressroom/releases/uploads/07_10_08GoStudio.html" target="_blank">englische Pressemeldung</a>, diese sagt nun das das Gerät im September oder Oktober nahezu weltweit zu einem UVP von $119 (was nach heutigem Kurs etwa €75,50 sind) in den Handel kommen soll. Der Meldung nach scheint auch die Information falsch zu sein dass das Belkin-Gerät keine Mikrofone an Board hat. Hier sind wohl Stereomikrofone verbaut. Ob Phantomspeisung verfügbar sein wird ist nach wie vor unklar.</p>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=25&amp;md5=5210521d04b4b5572ffa53ebf0fb9062" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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