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	<title>robertkrueger.de &#187; Podcast Setup</title>
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		<title>Podcast Setup, Teil 3</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 14:31:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dies ist der letzte Teil der Serie &#8220;Podcast Setup&#8221;. Im dritten und letzten Teil geht es darum wie die MP3-Datei fürs Web vorbereitet wird, wie der Podcast schließlich ins Web kommt, wie er veröffentlicht wird. RSS-Feed erzeugen und all das. Die ersten beiden Teile dieser Serie finden sich hier und hier. Web Vorbereitungen Nachdem der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist der letzte Teil der Serie &#8220;Podcast Setup&#8221;. Im dritten und letzten Teil geht es darum wie die MP3-Datei fürs Web vorbereitet wird, wie der Podcast schließlich ins Web kommt, wie er veröffentlicht wird. RSS-Feed erzeugen und all das. Die ersten beiden Teile dieser Serie finden sich <a title="Teil 1 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/08/podcast-setup-teil-1/" target="_self">hier</a> und <a title="Teil 2 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-2/" target="_self">hier</a>.</p>
<h1>Web</h1>
<h2>Vorbereitungen</h2>
<p>Nachdem der Schnitt der Datei nun fertiggestellt ist, wird sie als MP3 exportiert, mit Tags versehen und ins Internet gestellt wo sie über die Webseite oder einen RSS-Feed abrufbar ist.</p>
<h3>Exportieren</h3>
<p>Bei der Bitrate für einen Podcast hört man im Internet sehr viele unterschiedliche Empfehlungen. Die übliche &#8220;CD-Qualität&#8221; bei 128kbps die für ein normales MP3 früher angesetzt wurde ist sicher auch für einen Podcast nicht verkehrt &#8211; allerdings würde man hier viel Traffic umsonst verursachen. Die Dateien würden relativ groß (etwas über 900kB pro Minute) und bei einem reinen Sprachprogramm (und ein solches ist der Sneakpod) wären 128kbps schlichtweg Overkill. Empfehlungen die man so hört sprechen von 64-96kbps. Normalerweise würden auch 22,05kHz statt der bei Musik verwendeten 44.1kHz ausreichen, nur hört man immer wieder von verschiedenen Inkompatibilitäten mit diversen Web-Flash-Playern und da unser Podcast über eben solche auf vielen Seiten von Podcastportalen angehört werden kann wollten wir hier kein Risiko eingehen. Je nach Schnittmeister (Stefan oder ich) exportieren wir unseren Podcast also normalerweise entweder mit 96kbps CBR oder mit zwischen 64-112kbps VBR.</p>
<h3>Taggen</h3>
<p>Jetzt haben wir also endlich eine fertig bearbeitete Audiodatei im richtigen Format &#8211; fertig für die Welt da draußen, kompatibel mit den Flashplayern und MP3-Geräten, iPods, iPhones und Whatnots. Was Ihr als letzter Schliff noch fehlt sind ID-Tags.</p>
<p><a title="Was sind ID3-Tags? Wikipedia hilft!" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ID3-Tag" target="_blank">ID-Tags</a> sind Metainformationen die in der MP3-Datei selbst abgespeichert werden und Informationen über das Tondokument selbst enthalten. Artist, Titel, Album, Albumart, etc. Diese ganzen Werte werden nun also auch für unseren Podcast ausgefüllt, Tracknummer mit der aktuellen Folgennummer gefüllt, vielleicht ein Kommentar ergänzt und ganz wichtig: Unser Logo als Cover mit in die Datei gespeichert.</p>
<p>Der letzte Schritt ist wichtig für alle unsere iPod-Hörer da draussen. Für Podcastverzeichnisse und ähnliches im Web reicht es wenn man das Logo als Cover über den <a title="Was ist RSS? Wikipedia hilft!" href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS" target="_blank">RSS</a>-Feed einbindet damit es angezeigt wird, aber um auf dem iPod mit Bildchen zu erscheinen muss das Logo als ID3-embedded CoverArt <em>in</em> die MP3-Datei. Ich finde es erstaunlich das von den etwa 50 Podcasts die ich abonniert habe, immernoch einige diesen einfachen letzten Schritt nicht hinkriegen. Ein Schritt der die Produktion am Ende der Kette, auf dem iPod des Hörers, doch erheblich aufwertet. Die 3-5 Folgen in der Liste von Podcasts auf meinem iPod die kein CoverArt besitzen und daher mit so einem schmucklosen grauen Hintergrund angezeigt werden, fallen mir jeden Tag aufs neue irgendwie unangenehm ins Auge.</p>
<h3>Uploading</h3>
<p>Jetzt ist die Datei aber wirklich fertig -der Prozess war ja auch lang genug. Jetzt muss Sie auf einen Webserver &#8211; hier gibts nahezu endlos viele Möglichkeiten wie die Datei zum Server gelangt, normale Podcastprogramme bieten meist einen <a title="FTP erklärt von der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/File_Transfer_Protocol" target="_blank">FTP</a>-Upload an, oder man nutzt ein Webinterface. Unsere Podcast-Seite <a title="Sneakpod.de" href="http://www.sneakpod.de" target="_blank">www.sneakpod.de</a> läuft auf einem von mir selbst administrierten Linux-System auf dem kein FTP-Server läuft. Entweder lade ich die Datei also über das Website-Backend unserer Blogingsoftware (dazu gleich mehr) auf den Server (was einigermaßen schmerzvoll ist), oder &#8211; meine Wahl &#8211; ich benutze einen SSH basierten verschlüsselten Filetransfer über SCP. Da ich meinen Podcast auf einer Windowsmaschine produzieren und dann auch hochlade, kommt konkret <a title="Offizielle deutsche WinSCP-Website" href="http://winscp.net/eng/docs/lang:de" target="_blank">WinSCP</a> zum Einsatz.</p>
<h2>Website</h2>
<p>Fehlen noch zwei Schritte: Es muss ein Eintrag zur neuen Folge auf die Webseite und wir brauchen den dazu passenden Eintrag im RSS-Feed. Zweiteres ist eigentlich noch das wichtigere, denn der RSS-Feed macht dieses Audioangebot erst zu einem Podcast &#8211; bis hierher haben wir nämlich erstmal nur eine Sprachaufnahme hergestellt die wir zum Download anbieten werden. Erst der RSS-Feed und die Tatsache das man selbigen mit geeigneten Programmen abonnieren kann und dadurch automatisch die aktuellen Folgen auf seinen eigenen Rechner bekommen, macht dieses Audiodownloadangebot zu einem Podcast.</p>
<p>Einen solchen RSS-Feed kann man natürlich von Hand tippen, das ist im Grunde auch wirklich nicht schwer, das ist plattes XML. Aber genauso wie heute kaum noch jemand die einzelnen Seiten seiner Webpage von Hand schreibt, sondern ein <a title="Was ist ein CMS? Wikipedia hilft." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System" target="_blank">CMS</a> verwendet, so kenn ich auch keinen Podcaster der seinen RSS-XML von Hand tippen würde. Beim Sneakpod verwende ich <a title="Wordpress Deutschland" href="http://wordpress-deutschland.org/" target="_blank">WordPress</a> als CMS-System und darauf aufsetzend das <a title="Mightyseeks Podpress Plugin für WordPress" href="http://www.mightyseek.com/podpress" target="_blank">podpress PlugIn</a> von Mightseek. So wird im WordPresssystem auf unserem Server ein Artikel angelegt, geschrieben und dann das MP3 zur Veröffentlichung angehängt. WordPress legt ja ohnehin für das gesamte Blog Feeds aller Art an und podpress kümmert sich darum, dass in diesen einen (Podcast-)Feed auch die Enclosures reinkommen und all die für iTunes und andere Podcatcher wichtigen Felder richtig ausgefüllt werden.</p>
<p>Über diesen RSS-Feed &#8211; den eure Podcatcher da draussen automatisch abfragen, wenn Ihr den Sneakpod abonniert habt &#8211; findet euer Computer die neuste Folge immer vollautomatisch und lädt sie herunter.</p>
<p>Abonnieren eines Podcast ist übrigens völlig kostenlos und ohne jede Verpflichtung &#8211; nur für den Fall das jemand bei dem Wort Abo sofort an seinen Geldbeutel gedacht hat.</p>
<h1>Fertig</h1>
<p>Das wars, damit ist es vollbracht. Eine neue Folge Sneakpod, von den Vorüberlegungen, über die Produktion bis hin zur Veröffentlichung. Das war das komplette &#8220;behind the scenes&#8221;. Für Fragen die in dieser Artikelserie nicht beantwortet wurden stehe ich gern in den Kommentaren oder per E-Mail zur Verfügung. Für Anregungen und sonstige Kommentare natürlich ebenso.</p>
<p>Natürlich würde ich am meisten darüber freuen, wenn Ihr einfach unseren Podcast unter <a title="Sneakpod der Sneakpodcast von Robert, Martin, Christoph und Stefan" href="http://www.sneakpod.de " target="_blank">www.sneakpod.de </a>besucht &#8211; dort regelmäßig reinhört oder euren bevorzugten Podcatcher auf unseren Feed ansetzt.</p>
<p><a title="Teil 1 der Serie" href="http://www.robertkrueger.de/2008/08/podcast-setup-teil-1/">Teil 1: Equipment und Konferenztechnik</a><br />
<a title="Teil 2 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-2/" target="_self">Teil 2: Aufnahme und Nachbearbeitung</a><br />
Teil 3: Vorbereitungen fürs Web und Veröffentlichung</p>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=126&amp;md5=739375e11494b5ec6475d09c19474cf7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Podcast Setup, Teil 2</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 06:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil 2 der Serie &#8220;Podcast-Setup&#8221; über mein Setup für die Aufnahme und Produktion meines Podcasts Sneakpod (mit Stefan, Martin und Christoph). Hier zum Teil 1 der Serie Podcast-Setup. Hier zu Teil 3 der Serie. Software Aufnahme Zur Aufnahme eines Audiosignals genügt eigentlich schon der in Windows eingebaute Audiorecorder, wir jedoch nehmen mit Audacity auf. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teil 2 der Serie &#8220;Podcast-Setup&#8221; über mein Setup für die Aufnahme und Produktion meines Podcasts <a title="Der Sneakpod, Hören was wir gesehen haben" href="http://www.sneakpod.de" target="_blank">Sneakpod</a> (mit Stefan, Martin und Christoph). Hier zum <a title="Podcast Setup, Teil 1 der Serie auf robertkrueger.de" href="http://www.robertkrueger.de/2008/08/podcast-setup-teil-1/" target="_self">Teil 1 der Serie <em>Podcast-Setup</em></a>. Hier zu <a title="Teil 3 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-3/" target="_self">Teil 3 der Serie</a>.</p>
<h1>Software</h1>
<h2>Aufnahme</h2>
<p>Zur Aufnahme eines Audiosignals genügt eigentlich schon der in Windows eingebaute Audiorecorder, wir jedoch nehmen mit <a title="Audacity Website" href="http://audacity.sourceforge.net/" target="_blank">Audacity</a> auf. Das ist <a title="Open Source? Wat'n dat'n?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source" target="_blank">OpenSource</a> und ich hab hier noch ein paar Einstellmöglichkeiten bezüglich  Audiodeviceauswahl und dem Pegel der Aufnahme. Jetzt wird eigentlich nur noch <em><strong>Record </strong></em>gedrückt und dann heißt es disktutieren.</p>
<h2>Nachbearbeitung</h2>
<p>Wie im ersten Teil schon erwähnt fallen am Ende der Aufnahme an 3 Stellen (nämlich bei jedem von uns einmal), insgesamt 3 Audiodateien aus den Audacity-Instanzen. 2 davon werden nun übers Internet zu demjenigen von uns übertragen der die aktuelle Folge schneiden und bearbeiten wird. Das bin meistens ich, manchmal auch der Stefan. Wir übertragen meist über die Dateiübertragungsfunktion eines Instant-Messaging-Clients wie ICQ oder direkt über Skype &#8211; neuerdings auch öfter über die Share-Funktion von <a title="mein Artikel über Dropbox" href="http://www.robertkrueger.de/2008/08/dropbox/" target="_blank">Dropbox</a>.</p>
<h3>Effekte &amp; EQ</h3>
<p><img class="size-full wp-image-168" style="float: right; margin: 10px;" title="podcast-setup-5_550" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2008/09/podcast-setup-5_550.jpg" alt="Podcastsetup" width="365" height="550" /></p>
<p>Mein einigermaßen gutes Mikrofon mit der restlichen Kette an Geräten die danach kommt gegeben, klingt das Signal das jetzt auf meiner Platte liegt schonmal recht gut &#8211; allerdings ist es trotzdem noch nicht fertig. Es folgt als erstes eine Rauschentfernung um das letzte Hintergrundrauschen aus den Aufnahmen zu tilgen. In Stefans Aufnahmen ist oftmals ein leiser Pieps-/Pfeifton zu hören der wohl von seiner Soundkarte stammt, Martins Aufnahmen rauschen ein bißchen und auf meinen Aufnahmen ist meist mein eigener PC im Hintergrund leise rauschend zu hören. Heutige Audiosoftware kann hier sehr gut gegensteuern, man gibt Ihr einen Abschnitt des Audiofiles in dem nicht gesprochen wird (wo also wirklich nur das pure Rauschen zu hören ist) zur Analyse. Hierbei wird das Rauschprofil sozusagen identifiziert (an Frequenzgang und Pegel und so weiter) und im Nachhinein kann die Software dann dieses Rauschprofil von der gesamten Aufnahme abziehen. Der Filter ist in der Stärke einstellbar und führt, wenn man es nicht übertreibt, zu sehr brauchbaren Ergebnissen.</p>
<p>Nachdem alle 3 Spuren normalisiert wurden folgt als nächster Schritt eine sanfte <a title="Kompressor" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressor_(Signalverarbeitung)" target="_blank">Dynamikkompression</a> &#8211; dieses Thema hier in aller Tiefe zu behandeln würde jeglichen Rahmen dieser ohnehin schon extrem langen Artikelserie sprengen. Nach einigen Experimenten bin ich zu einer Einstellung gekommen die ganz gut funktioniert ohne übertrieben zu klingen. Hier muss wohl jeder selbst ein bißchen experimentieren. Es gilt die Stimmen schön satt und kräftig zu bekommen ohne es völlig zu übertreiben. Außerdem ziele ich hier auf eine gute Verständlichkeit. Unsere Hörer hören den Podcast oftmals mit kleinen Ohrstecker-Kopfhörern die nicht sehr gut von den Außengeräuschen (U-Bahn, Bus, Straßenlärm) trennen. Eine gleichmäßige Lautheit aller Sprecher ist also das oberste Ziel dieser Anpassungen, sodass der Podcast auch unterwegs gut gehört werden kann.</p>
<p>Der dritte Schritt ist der <a title="Wikipedia erklärt Equalizer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Equalizer" target="_blank">Equalizer</a>, einige Frequenzen werden leicht angehoben &#8211; nix übertriebenes nur ein bißchen mehr Präsenz.</p>
<p>Nun wird noch ein leichter Raumhall hinzugefügt. Das ist eine Sache die wir nicht seit unserer ersten Folge machen. Der Tipp eines befreundeten Toningeneur gab mir hier den Anstoß. Fügt man den Stimmen die gleiche Art Hall hinzu und sorgt vorher bei der Aufnahme für einen möglichst <em>trockenen</em> Klang dann gelingt es eher, beim Hörer, den Eindruck zu erwecken das wir wirklich alle 3 in einem Raum sind und uns normal unterhalten. Außerdem hören sich Stimmen mit Hall angenehmer, weil wohl natürlicher, an.</p>
<p>Nach der Dynamikkompression und dem Halleffekt hat das Signal meist ordentlich an Pegel verloren, dieser Effekt wird im letzten Schritt der Bearbeitung ausgeglichen: Der <a title="Was ist normalisieren? Wikipedia hilft!" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Normalisierung_(Audio)" target="_blank">Normalisierung</a>. Die gesamte Datei wird auf 0db normalisiert damit alle 3 Spuren in etwa gleich laut sind. Nun ist die Bearbeitung der einzelnen Spuren (jede einzelne Spur erhält die eben beschriebene Behandlung separat, z.B. weil die Rauschentfernung für jede Datei separat abgestimmt werden muss) abgeschlossen. Wir haben jetzt 3 wohlklingende Spuren mit jeweils einer Stimme, diese müssen nun zusammengefügt werden &#8211; es braucht also den Schitt.</p>
<h3>Schnitt</h3>
<p>Hierfür verwendet man jetzt also ein Audioprogramm das den Mehrspurschnitt beherrscht, z.B. wieder Audacity oder auch GarageBand, Audition oder ähnliches. Jeder der 3 Sprachdateien wird auf eine eigene Spur gelegt und auf eine vierte Spur kommen dann so Sachen wir unsere Intromusik oder Audiokommentare oder ähnliches. Diese Spuren müssen jetzt auf der Timeline irgendwie zueinander angeordnet werden, ich muss sie irgendwie wieder so synchron bekommen wie sie bei der Aufzeichnung liefen.</p>
<div id="attachment_166" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2008/09/waveform.png"><img class="size-full wp-image-166" title="Waveform einer Sprachspur" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2008/09/waveform.png" alt="Waveform einer Sprachspur" width="500" height="114" /></a><p class="wp-caption-text">Waveform einer Sprachspur</p></div>
<p>Aus der Erfahrung heraus hat sich gezeigt, dass sich dafür am ehesten die Lücken in der Begrüßung eignen. Gegen Ende der Begrüßung (gesprochen auf Stefans Spur) sagen die Martin und ich jeweils einmal &#8220;Hallo&#8221; auf unseren Spuren. Zu diesem <em>Hallo</em> findt sich in der Wave-Form auf Stefans Spur je eine Lücke. Anhand dieser Zuordnung lassen sich die Spuren hinreichend synchron kriegen. Nach ein-/zweimal Testhören weiter vorn und weiter hinten hat man in der Regel das Optimum gefunden. Jetzt wird der gesamte so auf der Timeline wieder vollständig entstandene Podcast einmal durchgehört. Dabei werden eine Menge kleinerer Korrekturschnitte vorgenommen. Im wesentlichen wird nicht wirklich geschnitten sondern korrigiert. Aber natürlich fliegen hierbei versaute Takes raus oder ich entzerre Stellen an denen wir alle durcheinander reden. Auch entferne ich viele kleine Lücken in denen Stille herrscht. Soetwas entsteht weil Skype eine gewissen <a title="Latenz, was ist das?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Latenzzeit" target="_blank">Latenz</a> mit sich bringt, die später beim zuhören recht unnatürlich klingen würde. Manchmal gehen wir auch während der Aufnahme in einen <em>Off-Record</em>-Modus, das heißt wir stimmen kurz ab wie die Aufnahme weitergeht ohne das diese Absprache zum Senden bestimmt wäre. Solche Teile werden hier ebenfalls rausgeschnitten.</p>
<p>Die entfernten Teile werden, sofern sie noch ein gewisses <a title="Outtakes sind toll." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Outtake" target="_blank">Outtake</a>potential besitzen, erstmal nicht wirklich gelöscht. Sie werden z.B. auf einer fünften, auf Stumm geschalteten Spur, gesammelt und später ans Ende der Timelime verschoben. Hier kann ich diese Teile nocheinmal anhören und entscheiden welche davon als Outtakes in die Folge kommen und welche stattdessen wirklich gelöscht werden.</p>
<p>Nachdem der Schnitt fertig ist muss der Podcast nur noch exportiert und fürs Web vorbereitet und natürlich schlußendlich veröffentlicht werden. Dazu mehr in der dritten und dann letzten Folge dieser Serie.</p>
<p><a title="Teil 1 der Serie" href="http://www.robertkrueger.de/2008/08/podcast-setup-teil-1/" target="_self">Teil 1: Equipment und Konferenztechnik</a><br />
Teil 2: Aufnahme und Nachbearbeitung<br />
<a title="Teil 3 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-3/" target="_self">Teil 3: Vorbereitungen fürs Web und Veröffentlichung</a></p>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=83&amp;md5=59ef23b197462bcfb8f50f2e85c7d09b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Podcast Setup, Teil 1</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 11:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Podcastsetup ist endlich fertig &#8211; fertig im Sinne von: &#8220;<em>Ich bin zufrieden</em>&#8220;. Daher nutze ich jetzt den freudigen Moment und stell euch einmal wie dar wie der <a title="Sneakpod.de" href="http://www.sneakpod.de" target="_blank">Sneakpod</a> aufgenommen wird, welche Technik und Nachbearbeitungsschritte dahinterstecken und wie der Podcast online kommt. Nachdem der <span style="color: #008000;">Sneak</span><em><span style="color: #008000;">pod</span>cast</em>,<em> </em>den ich mit Stefan Giesbert, Martin Narajek und neuerdings auch fast immer Christoph Perner gemeinsam aufnehme, von einem kleinen Experiment zu einem ordentlichen Podcast (mit mehr als 10 Stunden Inhalt in über 40 Folgen) geworden ist, wird es auch langsam Zeit für ein ausführliches Making of.<br />
<span id="more-118"></span></p>
<p>Mein kleiner Aufsatz hier (der übrigens etwas länger werden wird, also Zeit nehmen bitte) wird sich in 3 Bereiche gliedern. Dies hier ist der erste Teil, die anderen beiden werden dann in der nächsten Zeit hier im Blog (Rubrik Tech, wie dieser Teil hier auch) erscheinen. Die Technik die zum Aufzeichnen nötig ist wird in diesem Teil das Thema sein, die Software und das was am PC mit der Aufnahme danach gemacht wird in <a title="Teil 2 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-2/" target="_self">Teil 2</a> besprochen. Zuletzt die Veröffentlichung einer Podcast-Episode in den Tubes in <a title="Teil 3 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-3/" target="_self">Teil 3</a> das Thema sein. Zu jedem einzelnen Bereich dürft Ihr (wie immer) gerne Kommentare, Fragen und/oder Anregungen loswerden. Einfach unter dem Beitrag einen Kommentar schreiben &#8211; auch würde ich gern von anderen Podcastern hören was Ihr anders macht, was Ihr vielleicht ändern wollt, wie euer Equipment und Workflow aussieht.</p>
<h1>Das technische Zeug</h1>
<h2>Aufbau</h2>
<p>Der Sneakpodcast findet ja, <em>wie alle wissen</em>® jede Woche auf unserem Sneakpodsofa statt. Leider ist dieses Sofa meist ein rein virtuelles. Meistensteils ist unser Podcast über <a title="Skype" href="http://www.skype.com" target="_blank">Skype™</a> aufgenommen. Wir nehmen also eine Konferenzschaltung über Skype auf (dazu später mehr). Im wesentlichen sitzt also jeder bei sich zu Hause an einem PC mit einem Mikrofon oder Headset und zeichnet auf. Doch wie genau, das folgt hier:</p>
<h2>Geräte im Einzelnen</h2>
<p>Die allermeisten Fragen beim Aufnehmen von Podcasts drehen sich erfahrungsgemäß um die Technik. Wie nehmt Ihr das auf? Was für Mikros oder Aufnahmegeräte, welche Audiodevices und so weiter. Daher werd ich mein Setup hier jetzt mal im einzelnen darlegen. Die Betonung hierbei liegt auf <em>mein Setup</em>. Stefan und Martin haben jeweils andere Aufbauten und auch wenn ich vielleicht im Einzelnen auf die andere Seite eingehe, dreht sich diese Artikelserie um das was sich aufnahme- und bearbeitungsseitig bei <em>mir</em> abspielt.</p>
<h3>Mikrofon</h3>
<p>Die wichtigste Komponente der gesamten Aufnahmekette ist und bleibt natürlich das Mikrofon. Hier ranken sich ja hunderte von Mythen und man kann hier von etwa 5 Euro bis hin zu einigen tausend Euro so viel Geld ausgeben wie man möchte. Unter Podcastern gibt es ja zwei Strömungen die einen schwören auf Ihre Großmembran-<a title="Wikipedia über Kondensatormikrofone" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofon#Kondensatormikrofon" target="_blank">Kondensatormikrofone</a> und die anderen meinen das man mit einem nur hinreichend guten <a title="dynamische Mikrofone erklärt in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofon#Dynamische_Mikrofone" target="_blank">dynamischen Mikrofon</a> schon ausreichend gut bedient ist. Seltener hört man Empfehlungen für  Kleinmembrankondensatormikrofone. Was ich bislang noch nie gehört habe ist, dass ein Podcaster mal den Weg der alten US-Radiosprecher eingeschlagen hätte und seinen Podcast mit einem <a title="Wikipedia über Bändchenmikrofone" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofon#B.C3.A4ndchenmikrofon" target="_blank">Bändchenmikrofon</a> aufzeichnet.</p>
<p>Ich hab mich nach einigen Überlegungen und dem Probehören von so vielen Klangbeispielen wie möglich, für den Erwerb eines Großmembrankondensatormikrofons entschieden und hab&#8217;s nicht bereut. Ein <a title="Thomann Onlineshop t-bone SC400" href="http://www.thomann.de/de/the_tbone_sc400_grossmembranmikro.htm" target="_blank">t-bone SC400</a> ist es geworden. Dieses Mirkofon ist zum einen (und das ist bei der Entscheidung einer der wichtigsten Faktoren gewesen) sehr preisgünstig und zum anderen ein sehr solides Mikrofon für die Abnahme von Sprache. Beim Preis sollte man wirklich überlegen was einem dieses Hobby wert ist. Podcasten ist (wie gern ich das auch mache) ein Hobby und ich bin nicht bereit dutzende hundert Euro dafür auszugeben. Das SC400 trifft genau meine Preiskategorie, auch wenn ich natürlich vielleicht auch lieber <a title="Rode Mikrofone" href="http://www.rodemic.com/microphones.php" target="_blank">Røde</a> oder <a title="Neumann Mikrofone" href="http://www.neumann.com/?id=current_microphones&amp;lang=de" target="_blank">Neumann</a> gekauft hätte <img src='http://www.robertkrueger.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_138" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.robertkrueger.de/tag/podcast-setup"><img class="size-full wp-image-138" title="Podcastequipment für www.sneakpod.de" src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/uploads/2008/08/podcast-setup-3_550.jpg" alt="SC400 mit Popschutz, Kopfhörer und Mixer" width="500" height="331" /></a><p class="wp-caption-text">SC400 mit Popschutz, Kopfhörer und Mixer</p></div>
<p>Die Entscheidung für ein Kondensatormikrofon bringt natürlich einige Konsequenzen mit sich: z.B. brauche ich ein Stativ um das Ding in seiner kleinen Spinne richtig aufzustellen und zum anderen benötigt ein solches Mikrofon eine sogenannte 48V Phantomspeisung. Diese Mikrofone basieren ja (wie Ihr Name schon sagt) auf einem Kondensator dessen Kapazitätsschwankungen (ausgelöst durch den eintreffenden Schall) zur <span style="text-decoration: line-through;">Klang</span>Signalerzeugung genutzt werden &#8211; dieser Kondensator jedoch benötigt zum Funktionieren eine Spannungsquelle &#8211; eben jene Phantomspeisung.</p>
<p>Ein solches Mikrofon kann also nicht mehr an eine handelsübliche Soundkarte mit einem normalen 3,5mm Klinkenstecker angeschlossen werden, sondern benötigt einen Mikrofonvorverstärker der diese Phantomspeisung (typischerweise auf einem XLR-Anschluß) bereitstellen kann. Mikrofonvorverstärker gibts als eigenständige Geräte (von 40 Euro bis oben offen) oder eingebaut z.B. in Mischpulte. Vorverstärker sind auch gleich das nächste Thema das unter Audio<a title="Wikigeeks" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geek" target="_blank">geeks</a> zum <a title="heilige Kriege im Internet" href="http://www.catb.org/jargon/html/H/holy-wars.html">heiligen Krieg</a> taugen würde. Aber soweit wollte ich nicht gehen, da ich aus anderen Gründen ohnehin ein Mischpult brauchen würde, hab ich mich fürs Erste mit dem dort integrierten Mikrofonvorverstärker zufriedengegeben und kann bislang nicht klagen.</p>
<h4>Popschutz</h4>
<p>Überall hört man (und zwar im wörtliche Sinne) das ein <a title="Popschutz bei Wikipedia erklärt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Popschutz" target="_blank">Popschutz</a> notwendig ist. Selbiger verhindert, dass beim Aussprechen von <a title="Plosivlaute bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plosiv" target="_blank">Plosivlauten</a> (&#8216;P&#8217; und &#8216;T&#8217;) durch das schlagartige Ausatmen während dieses Buchstabens ein Popgeräusch mit aufgenommen wird. Ein Popschutz besteht im wesentlichen aus ein oder zwei Lagen Nylonstoff der auf einen (zumeist runden) Rahmen gespannt ist. Dieser kommt zwischen den Mund des Sprechers und das Mikrofon. Sowas kostet ~10 Euro, oder man baut es selbst. <a title="mein neuer Popschutz bei Thomann.de" href="http://www.thomann.de/de/t-bone_ms180.htm" target="_blank">Meinen</a> gabs im Set mit dem Mikrofon.</p>
<h3>Mischpult</h3>
<p>Wie oben bereits erwähnt braucht es für das von mir gewählte Mikrofon einen Mirkrofonvorverstärker &#8211; hier stand ich also vor der Wahl: Dediziertes Gerät dafür kaufen oder ein Mischpult? Da ich ein Mischpult ohnehin in Erwägung zog entschied ich mich für zweiteres und hab damit noch einige andere Möglichkeiten eingekauft. Sollte die Qualität des Vorverstärkers später irgendwann ein Problem werden kann ich ja immernoch einen dedizierten dazwischen hängen.</p>
<p>Ich hab also ein <a title="Berhinger Mischpult Website" href="http://behringer.de/802/index.cfm?lang=ENG" target="_blank">Behringer Xenyx 820</a> erworben (das liegt preislich bei etwa 70 Euro), es hat genügend Eingänge, leider nicht genügend Aux-Wege! Das ist allerdings ein anderes Thema und hätte sich lösen lassen wenn ich einfach mehr Geld in Richtung Online-Shop geworfen hätte. Wollte ich aber nicht.</p>
<p>Mein Mikrofonsignal kommt also im Mischpult an und wird von hier nicht nur an den Computer weitergegeben sondern auch direkt an meinen Kopfhörer, damit ich mich selbst hören kann. Weiterhin kommt das Skypesignal von <a title="Stefan vom Sneakpod" href="http://www.sneakpod.de/?page_id=4/" target="_blank">Stefan</a> und <a title="Martin vom Sneakpod" href="http://www.sneakpod.de/?page_id=11" target="_blank">Martin</a> aus meinem PC auf einem weiteren Kanal an und wird meinem Kopfhörer zugemischt, damit ich die beiden hören kann (der Kanal geht nicht in die Aufnahme, dazu später mehr). Dann hab ich noch die Möglichkeit Soundeffekte (Melodien, Audiokommentare oder einfach Quatsch) auf einen weiteren Kanal zu legen, der dann sowohl in meinen Kopfhörer als auch in die Aufnahme geht. Somit gibt mir ein Mischpult ziemlich viel Flexibilität mit der Audiomischung und natürlich hab ich hier auch schon einen ersten EQ mit dem ich den Klang schon ein bißchen beeinflussen kann.</p>
<h3>Audiodevice</h3>
<p>Als nächstes muss die Aufnahme in einer einigermaßen brauchbaren Qualität auf die Festplatte. Dazu braucht man eine Soundkarte oder, wenn es etwas besser werden soll, ein externes Audiodevice. Sowas gibts mit USB oder Firewire und von etwa 60 Euro bis hinauf zu mehreren hundert Euro. Ich wollte hier garnicht so wahnsinnig viel Geld ausgeben und bin direkt mit der günstigsten Kategorie eingestiegen. 59,90 € hab ich für meine <a title="Herstellerseite" href="http://www.soundblaster.com/products/product.asp?category=1&amp;subcategory=206&amp;product=10702" target="_blank">Creative Soundblaster Live! 24-bit External</a> bezahlt. Das ist eigentlich kein wirkliches &#8220;Audiointerface&#8221; in dem Sinne des Wortes wie es unter den Audiogeeks verwendet wird, sondern eher sowas wie eine externe Soundkarte &#8211; aber es funktioniert. Der Mikrofonvorverstärker in dem Ding ist ein Graus &#8211; es rauscht das man davonlaufen möchte, aber die Line-In gibt sehr brauchbare Ergebnisse von sich. Da meine Eingänge ja alle im Mischpult vorverstärkt werden kann ich es unbesorgt verwenden.</p>
<h2>Konferenz</h2>
<p>Wie bereits oben mehrfach erwähnt wird unser Podcast in aller Regel nicht an einem Ort, einem Studio oder ähnlichem aufgezeichnet, sondern jeder der Teilnehmer ist bei sich zu Hause. Wir schalten uns über <a title="Die offizielle Skype Website" href="http://www.skype.com/" target="_blank">Skype</a>™ per Konferenzanruf zusammen und nehmen auf diese Art und Weise auf. Obwohl Skype im Normalfall eine gute bis sehr gute Tonqualität liefert, machen wir uns jedoch zusätzliche Mühe um nicht wie ein Telefoninterview zu klingen.</p>
<h3>Der Double-Ender</h3>
<p>Wir nehmen den Podcast als Double-Ender auf. So heisst diese Technik, auch wenn es bei uns eigentlich meist ein Triple-Ender und manchmal sogar ein Quadruple-Ender ist.</p>
<h4>Warum?</h4>
<p>Man könnte einfach bei einem von uns eine Software mitlaufen lassen die einfach die gesamte Skypekonferenz aufnimmt. Solche Software ist problemlos verfügbar und mit einem Mischpult wie dem oben erwähnten müsste es noch nichtmal Software sein, ich könnte einfach alles zusammen an einen Ausgang schicken und aufnehmen. Dann würde hinterher in der Aufnahme meine eigene Stimme glasklar rüberkommen (den sie geht ja nicht durch Skype durch) und die Stimmen von Stefan und Martin würden sich vielleicht gut anhören, vielleicht aber auch nur wie durchs Telefon &#8211; je nachdem wie Skype und das Internet an dem Tag gerade so drauf sind.</p>
<h4>An jedem Ende</h4>
<p>Also ein <a title="Die englische Wikipedia erklärt den Double-Ender" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Double-ender" target="_blank">Double-Ender</a>: Was ist das? Der Double-Ender ist eine sehr alte Technik die schon seit dutzenden Jahren in der Radio- und Fernsehtechnik verwendet wird um die Problematik von schlecht klingenden Leitungen (Telefon, Satellitenfunk oder eben &#8211; wie bei uns Skype) zu umgehen. Immer wenn die Aufnahmen nicht live gesendet werden kommt diese Technik in Frage. Sie macht mehr Arbeit, klingt aber hinterher viel besser.</p>
<p>Und so funktionierts:</p>
<p>Die Skypekonferenz dient einzig und allein dem Zweck das wir uns hören können und miteinander unsere Unterhaltung haben können. Gleichzeitig jedoch startet jeder von uns auf seinem eigenen Rechner eine Aufnahmesoftware und zeichnet den Ton seines eigenen Mikrofons auf. Damit entstehen bei Stefan, Martin und mir jeweils eine Datei mit genau einer Stimme. Eine Datei alleine ist also vollkommen zwecklos da hier jeweils nur ein Bruchteil der eigentlichen Unterhaltung (und damit unserer Sendung) drauf zu hören ist. Diese 3 Dateien werden später in der Nachbearbeitung kombiniert, aber dafür braucht es Software&#8230;</p>
<p>Um die Software geht es dann im <a title="Teil 2 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-2/" target="_self">zweiten Teil</a> der Serie &#8220;Podcast Setup&#8221;. Trotzdem würde ich mich natürlich jetzt schon über Feedback zur Serie und Fragen zur Thematik freuen. Schreibt Kommentare!</p>
<p>Teil 1: Equipment und Konferenztechnik<br />
<a title="Teil 2 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-2/" target="_self"> Teil 2: Aufnahme und Nachbearbeitung</a><br />
<a title="Teil 3 der Serie Podcast Setup" href="http://www.robertkrueger.de/2008/09/podcast-setup-teil-3/" target="_self">Teil 3: Vorbereitungen fürs Web und Veröffentlichung</a></p>
 <p><a href="http://www.robertkrueger.de/?flattrss_redirect&amp;id=118&amp;md5=0fa09e2a0fed99e8d14f94ed90a7d3e0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robertkrueger.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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